Blome 75 Jahre in Düsseldorf mit den bei­den Inha­be­rin­nen Chris­tine und Nicole Blome Foto: Blome

 

In der drit­ten Genera­tion fei­ert das Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men die Fir­men­grün­dung vor 75 Jah­ren mit 200 Gäs­ten in der Samm­lung Philara

Tra­di­tion trifft auf Anspruch an Qua­li­tät; hoch­ka­rä­tige Luxus­mar­ken tref­fen auf Fami­li­en­bande: Uhren Blome fei­ert in die­sen Tagen sein 75-jäh­ri­ges Bestehen. Ange­fan­gen mit Groß­va­ter Hein­rich und sei­ner Ein-Mann-Uhr­mach­er­werk­statt ist die Firma in der drit­ten Fami­lien-Genera­tion zu einer fes­ten Größe auf der Königs­al­lee gewor­den — an der Ein­kaufs­meile, an der viele kom­men und gehen. In der Welt der Luxus-Uhren-Mar­ken genießt Uhren Blome einen guten Ruf – und das weit über die Gren­zen der Lan­des­haupt­stadt hinaus.

Blome ist eine Insti­tu­tion in Düs­sel­dorf. Seit den 60er Jah­ren resi­diert das Geschäft in den Räu­men an der Kö 30, die Uhr­ma­cher­meis­ter Die­ter Blome damals erwor­ben hat. Umge­ben von den Flagship­s­to­res gro­ßer Labels wie Dior Prada, Louis Vuit­ton, Tiffany’s, Bul­gari, Gucci, Buche­rer, Harry Win­s­ton Cha­nel behaup­tet sich das „Schmuck­käst­chen“. In dem ange­glie­der­ten Kö-Hoch­haus wurde die große Uhr­mach­er­werk­statt ein­ge­rich­tet. Dort hal­ten heute neun Mit­ar­bei­ter, davon sie­ben Uhr­ma­cher­meis­ter und zwei Aus­zu­bil­dende einen auf­wen­di­gen Ser­vice bereit und repa­rie­ren die Zeit­mes­ser der Kun­den. Bei vie­len Model­len von Rolex, Omega, Patek Phil­ippe oder IWC sind wir neben den Her­stel­lern die ein­zige Manu­fak­tur, die eine Repa­ra­tur oder Revi­sion der wert­vol­len Modelle über­neh­men darf“, sagen die Inha­be­rin­nen Nicole Blome und Chris­tine Blome-Ruhr. In die Werk­statt wer­den auch Kun­den exklu­siv zu  Work­shops ein­ge­la­den. Sie kön­nen dann den Uhr­ma­cher­meis­tern über die Schul­ter bli­cken – und vor allem selbst ein Exem­plar aus­ein­an­der­neh­men und wie­der zusammenbauen.

Eine kurze Firmenhistorie

Seit der Grün­dung nach dem Zwei­ten Welt­krieg 1945 ist Uhren Blome ein Spe­zia­list für teure Uhren und steht für die renom­mier­tes­ten Uhren-Luxus­mar­ken überhaupt.

  •  1962 trat Die­ter Blome, der Sohn von Hein­rich und Alice Blome, nach erfolg­rei­cher Meis­ter­prü­fung in die Fuß­stap­fen sei­nes Vaters.
  • 1968 im Sep­tem­ber fand der Umzug in das Kö-Cen­ter statt.
  • 1997 nach Lehr­auf­ent­hal­ten in Müns­ter und New York trat Nicole Blome in das elter­li­che Geschäft ein.
  • 2003 Uhren Blome fir­miert als H.D. Blome GmbH & Co. KG und wird seit­dem von den Schwes­tern Nicole und Chris­tine in der drit­ter Genera­tion geleitet.
  • 2011 kom­plet­ter Umbau des Laden­lo­kals. Neben der schwar­zen-offe­nen Fas­sade wurde auch das Mar­ken­zei­chen „Blome“ neu gestaltet.
  • 2014 hat Blome sein Ange­bot als eine der ers­ten der Bran­che um einen Online-Shop erweitert.
  • 2022 Das Geschäft mit den teu­ren Mar­ken kennt keine Flaute, die Nach­frage ist grö­ßer als das Angebot.

 

Wie geht es weiter?

Die Rol­len unter den Inha­be­rin­nen sind klar ver­teilt: Nicole (48) steht mehr in der Öffent­lich­keit, reist zu den Mes­sen, küm­mert sich um Kun­den und Kom­mu­ni­ka­tion. Die Betriebs­wirt­schaft­le­rin Chris­tine (42) managt das Busi­ness im Hin­ter­grund, ist zustän­dig für Stra­te­gie und Mar­ke­ting. „Die Dop­pel­spitze mit Geschäfts­füh­rer Patrick Mön­ning an unse­rer Seite macht es uns Schwes­tern ein­fa­cher, Job und Fami­lie unter einen Hut zu bekom­men“, sagt Nicole Blome. Sie hat drei Kin­der – Nick (14), Laura (13) und Char­lotte (9). Chris­tine Blome-Ruhr ist Mut­ter von Paul (9) und Hanna (5).

„Unsere Stärke seit der Grün­dung bis heute ist es, mit Lei­den­schaft Uhren zu leben. Wir schät­zen die per­sön­li­che Bezie­hung zu unse­ren Kun­den und Lie­fe­ran­ten“, sagen die Düs­sel­dor­fe­rin­nen. „Für uns ist ein gro­ßes Glück und ein Pri­vi­leg, dass wir die Chance bekom­men haben, solch ein Unter­neh­men zu führen.“

Es ist die Bestän­dig­keit von Uhren Blome, die den unschätz­ba­ren Wert der Fami­lien-Marke aus­macht. Und daran soll sich nichts ändern. Das inha­ber­ge­führte Geschäft will auch in Zukunft mit den eige­nen Stär­ken überzeugen.