Fire Quar­ter­back Matt Adam © Mar­tin Wagner

 

Nach dem Auf­takt­sieg beim Meis­ter aus Frank­furt musste Rhein Fire am zwei­ten Spiel­tag nun in Leip­zig bei den Kings antre­ten. Obwohl die Kings sich in der ers­ten Woche knapp gegen die Bres­lau Pan­thers geschla­gen geben muss­ten, war man sich bei Rhein Fire bewusst, dass man in Leip­zig auf einen ganz schwie­ri­gen Geg­ner tref­fen würde. Denn obwohl die Sach­sen schon in der ers­ten Woche ein aus­ge­zeich­ne­tes Pass-Spiel gezeigt hat­ten, wurde in die­ser Woche noch die Ver­pflich­tung von Wide Recei­ver Sean­ta­vius Jones bekannt gege­ben, der bereits Erfah­rung in der NFL bei den Kan­sas City Chiefs und India­na­po­lis Colts sam­meln durfte. 

Bes­ser in das Spiel star­tete zunächst Rhein Fire. Quar­ter­back Matt Adams konnte mit einem wun­der­schö­nen 60-Meter Pass sei­nen Recei­ver Nate Robi­taille bedie­nen, der sich auch von zwei Leip­zi­ger Defense Spie­lern nicht stop­pen ließ, den ers­ten Touch­down des Spiels für Fire zu erzie­len (PAT Schuh­ma­cher zum 0–7). 

Dann über­nahm jedoch zunächst Leip­zig die Kon­trolle über die Par­tie und konnte durch ein FG und einen Touch­down Pass auf Jones die Füh­rung zum 10–7 über­neh­men, bevor Rhein Fire Run­ning Back Jason Ague­mon mit einem Lauf über 70 Meter den Halb­zeit­stand zum 10–14 zu Guns­ten der Rhein­län­der (PAT Schuh­ma­cher) her­stel­len konnte. 

Nach der Halb­zeit­pause sah es dann zunächst so aus, als könn­ten die Kings das Momen­tum zu ihren Guns­ten dre­hen. Immer wie­der fand der Leip­zi­ger Quar­ter­back Jor­dan Bar­low seine Anspiel­sta­tio­nen Dable-Wolf und Jones, noch schwe­rer tat sich die Defense zu die­sem Zeit­punkt jedoch mit dem bul­li­gen Run­ning Back der Kings, Javier Carr­asco, der immer wie­der Meter um Meter gut machen konnte. 

Bei noch rund 8 Minu­ten Spiel­zeit und einem Spiel­stand vom 17–17     schlug dann aller­dings die Stern­stunde der Rhein Fire Ver­tei­di­gung. Die Kings waren bis zur 8‑Yard Linie von Fire vor­ge­sto­ßen und droh­ten, mit einem Touch­down in Füh­rung zu gehen. Zunächst schlug Line­backer Mar­tin Pin­ter in RB Carr­asco so hart ein, dass die­ser den Ball fal­len ließ und Fire Defense Back Omari Wil­liams den Ball über 92 Meter in die End­zone der Kings tra­gen konnte. Die anschlie­ßende 2‑Point Con­ver­sion ver­wan­delte Full­back Patrick Poetsch mit einer Zep­pe­lin-Flug­ein­lage zum neuen Spiel­stand von 17–25 für Fire. 

Bereits im ers­ten Spiel­zug nach dem anschlie­ßen­den Kick­off konnte die Defense von Rhein Fire dem Leip­zi­ger Run­ning Back erneut den Ball ent­rei­ßen, dies­mal durch den Schwei­zer Line­backer Lukas Ross, und damit Kicker Daniel Schuh­ma­cker in Posi­tion brin­gen, der ein 48 Yard Fiel­dgoal zum 17–28 ver­wan­deln konnte. 

Für die letz­ten 4 Minu­ten des Spiels änderte Defense Coor­di­na­tor Jörg Mack­enthun die Defense zu einer Pre­vent Defense, um so lange Pässe der Leip­zi­ger zu ver­hin­dern. Dies gelang gut und Rene Han­sen sowie Lasse Meyer konn­ten Bälle von Kings Quar­ter­back Bar­low abfan­gen und den Sieg damit sichern. 

Mit einem 2–0 Start in die Sai­son erwar­tet Rhein Fire nun am 19.06. um 15 Uhr die Istan­bul Rams zum ers­ten Heim­spiel der Sai­son im Heim­sta­dion, der Duis­bur­ger Schau­ins­land-Rei­sen Arena. Eine Woche vor dem Spiel sind bereits rund 6.000 Kar­ten ver­kauft, so dass mit einem phan­tas­ti­schen Stim­mung gerech­net wer­den kann.