Cor­ne­lia Zuschke, Dezer­nen­tin für Pla­nen, Bauen, Woh­nen und Grund­stücks­we­sen, Tho­mas Wein­del, Lei­ter des Ver­mes­sungs- und Katas­ter­am­tes, und Sach­ge­biets­lei­ter Michael Jür­gens (l.) haben den Geo­Shop für die Öffent­lich­keit freigegeben,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

 

Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf geht bei der Digi­ta­li­sie­rung voran

Von der Bestel­lung zur Bezah­lung in einem Pro­zess: Der Geo­Shop, das neue Online-Ange­bot für den Ver­trieb der Geo­da­ten der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf, ist ab sofort online unter geoshop.duesseldorf.de ver­füg­bar. Cor­ne­lia Zuschke, Dezer­nen­tin für Pla­nen, Bauen, Woh­nen und Grund­stücks­we­sen, und Tho­mas Wein­del, Lei­ter des Ver­mes­sungs- und Katas­ter­am­tes, gaben am Diens­tag, 2. August, den Startschuss.

Mit dem Geo­Shop ist es nun mög­lich, die Pro­dukte des Ver­mes­sungs- und Katas­ter­am­tes voll­au­to­ma­ti­siert online zu erwer­ben. Damit wird bei der Stadt­ver­wal­tung erst­mals ein völ­lig auto­ma­ti­siert ablau­fen­der Online-Bestell­pro­zess ange­bo­ten, der die Nut­zen­den von der Bestel­lung über die Pro­dukt­lie­fe­rung eines Geo­da­ten­pro­duk­tes bis hin zur Bezah­lung lenkt.

“In der Stadt­pla­nung und ‑ent­wick­lung, für die Rea­li­sie­rung von Bau­vor­ha­ben sowie beim Infra­struk­tur­aus­bau bekommt der schnelle und digi­tale Zugang zu Geo­da­ten einen immer höhe­ren Stel­len­wert, dem hier ein­drucks­voll Rech­nung getra­gen wird”, erklärt die Bei­geord­nete Cor­ne­lia Zuschke. Mit der Ein­füh­rung des Geo­Shops ist die Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf einen gro­ßen Schritt in diese Rich­tung gegangen.

In einem Ver­ga­be­ver­fah­ren erhielt die “CISS TDI GmbH” 2021 den Zuschlag für die Erstel­lung und Imple­men­tie­rung des auf die beson­de­ren Anfor­de­run­gen beim Ver­trieb von Geo­da­ten aus­ge­rich­te­ten Geo­Shops. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­mes­sungs- und Katas­ter­amt und der ITK Rhein­land, dem IT-Dienst­leis­ter der Lan­des­haupt­stadt, wurde die­ser dann bis zur Pro­duk­ti­ons­reife entwickelt.

Ein beson­de­res Augen­merk lag zunächst auf den Pro­duk­ten des Lie­gen­schafts­ka­tas­ters wie bei­spiels­weise der amt­li­chen Flur­karte. Bis­lang war es erfor­der­lich, dass Mit­ar­bei­tende des Ver­mes­sungs- und Katas­ter­am­tes diese den Kun­din­nen und Kun­den vor Ort oder per E‑Mail bereit­stel­len. Der Geo­Shop bie­tet nun erst­mals in der Lan­des­haupt­stadt die Mög­lich­keit, Geo­pro­dukte ohne Beach­tung von Öff­nungs­zei­ten oder Bear­bei­tungs­dau­ern zu bezie­hen. “Der Start des Geo­Shops ist ein wei­te­rer Bau­stein auf dem Weg zu einer digi­ta­li­siert auf­ge­stell­ten Stadt­ver­wal­tung mit 24/7‑Angeboten für die Stadt­ge­sell­schaft”, betont der für Digi­ta­li­sie­rung zustän­dige Bei­geord­nete Dr. Michael Rauterkus.

Neben den Pro­duk­ten des Lie­gen­schafts­ka­tas­ters kön­nen Inter­es­sierte im Geo­Shop auch die ana­lo­gen kom­mu­na­len Pro­dukte des Ver­mes­sungs- und Katas­ter­am­tes — zum Bei­spiel den amt­li­chen Stadt­plan — erwer­ben. “Unter den vier Pro­dukt­ka­te­go­rien fin­den die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im ers­ten Auf­schlag elf Pro­dukte”, berich­tet Sach­ge­biets­lei­ter Michael Jür­gens. Das Ver­mes­sungs- und Katas­ter­amt hat mit dem Geo­Shop zudem die tech­ni­sche Grund­lage geschaf­fen, damit wei­tere Fach­be­rei­che der Stadt­ver­wal­tung ihre Daten und Pro­dukte mit Raum­be­zug online ver­trei­ben kön­nen. “Es wer­den zukünf­tig noch wei­tere Pro­dukte über den Geo­Shop den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zugäng­lich gemacht”, ergänzt Amts­lei­ter Tho­mas Weindel.

Bei der Kar­ten­an­wen­dung, in der die Pro­dukte durch die Kun­din­nen und Kun­den selbst ange­passt wer­den kön­nen, wird auf die bewährte Anwen­dung Düs­sel­dorf Maps zurück­ge­grif­fen, die bereits seit Anfang 2021 bei der Lan­des­haupt­stadt im Ein­satz ist. In der Kar­ten­an­wen­dung des Geo­Shops kön­nen Kun­din­nen und Kun­den — wie aus Düs­sel­dorf Maps bekannt — nach Adres­sen oder nach dem Flur­stückskenn­zei­chen, bestehend aus Gemar­kung, Flur und Flur­stücks­num­mer, suchen. In der Kar­ten­an­wen­dung haben sie dann die Mög­lich­keit, das Pro­dukt “amt­li­che Flur­karte” nach ihren Bedürf­nis­sen anzu­pas­sen, indem sie das Papier­for­mat, die Aus­rich­tung, den Maß­stab, die far­bige oder schwarz-weiße Dar­stel­lung und das Aus­ga­be­for­mat (als PDF oder Aus­druck) indi­vi­du­ell einstellen.