Polizei

Sym­bol­bild Foto: LOKALBÜRO

 

Die Flucht eines mut­maß­li­chen Taschen­die­bes endete am frü­hen Sonn­tag­mor­gen, als er gerade in ein Taxi ein­stei­gen wollte. Zuvor hatte er meh­rere Män­ner, die die Ver­fol­gung nach ihm auf­ge­nom­men hat­ten, mit Pfef­fer­spray besprüht.

Gegen 06:30 Uhr wur­den Poli­zei­be­amte auf eine Ver­fol­gungs­szene auf der Huns­rü­cken­straße auf­merk­sam. Ein Mann wurde von meh­re­ren ande­ren Män­nern ver­folgt und wollte dann auf der Hein­rich-Heine-Allee hek­tisch in ein Taxi ein­stei­gen. Die Beam­ten grif­fen sofort ein und trenn­ten die Par­teien zunächst. Die Ver­fol­ger schil­der­ten, dass der Mann zuvor auf der Bol­ker­straße einen von ihnen “ange­tanzt” und sich dann schnell ent­fernt habe. Kurz dar­auf habe der Ange­tanzte den Ver­lust sei­nes Mobil­te­le­fons aus der Hosen­ta­sche fest­ge­stellt und man habe sogleich gemein­sam nach dem mut­maß­li­chen Tat­ver­däch­ti­gen gesucht. Als man ihn auf der Andre­as­straße aus­fin­dig gemacht und ange­spro­chen habe, habe die­ser sofort mit Pfef­fer­spray gesprüht und sei davon­ge­rannt. In dem Taxi konn­ten die Beam­ten die betref­fende Spray­dose, jedoch nicht das kurz zuvor gestoh­lene Handy auf­fin­den. Dafür führte der Tat­ver­däch­tige ein ande­res Tele­fon mit sich, das eben­falls nach einem Dieb­stahl zur Fahn­dung aus­ge­schrie­ben war. Der 30-jäh­rige Marok­ka­ner, der bereits mehr­fach wegen ähn­li­cher Delikte auf­ge­fal­len ist, wird dem Haft­rich­ter vorgeführt.