Sybol­bild Foto: Stadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

“Alles außer Fahr­rä­der und Tiere” — so könnte man die Band­breite der Gegen­stände beschrei­ben, die bei der Fund­sa­chen­ver­stei­ge­rung des städ­ti­schen Ord­nungs­am­tes unter den Ham­mer kom­men. Die Auk­tion fin­det am Diens­tag, 30. August, 9 Uhr, in den Räu­men des Fund­bü­ros, Erkra­ther Str. 1–3, statt.

Unter den Fund­sa­chen sind zum Teil nagel­neue Stü­cke, denen noch das Ori­gi­nal-Preiseti­kett anhaf­tet: Nicht sel­ten ver­ges­sen Kun­den ihre gerade gekauf­ten Klei­dungs­stü­cke an der Kasse und holen diese auch nicht ab. Es kommt zudem vor, dass die Poli­zei sol­che Gegen­stände als Die­bes­gut sicher­stellt und sie kei­nem recht­mä­ßi­gen Eigen­tü­mer zuord­nen kann.

In diese Kate­go­rie Dieb­stahl fal­len in der aktu­el­len Ver­stei­ge­rung auch diverse ori­gi­nal­ver­packte hoch­wer­tige elek­tro­ni­sche High­lights wie der kabel­lose Kopf­hö­rer “Bose Quiet­Com­fort 35 II”, eine “Apple Watch 6 GPS+Cell”, ein “Apple iPhone 11 Pro­Max 256 GB” sowie ein “Apple iPhone 12 Pro 512 GB”. Eben­falls ori­gi­nal­ver­packt sind auch eine “Micro­soft X‑Box One S 1 TB”, eine “Nin­tendo Switch” sowie 48 mar­ken­lose Solar-Power-Banks. Auch die eben­falls ange­bo­te­nen gebrauch­ten Werk­zeuge, dar­un­ter eine Ben­zin-Motor­säge “Stihl MS 440”, der Werk­zeug­kof­fer mit einer Dia­mant Kern­bohr­ma­schine von “Weka” sowie diverse Werk­zeug­kof­fer konn­ten nach Dieb­stahl nicht zuge­ord­net wer­den. Des Wei­te­ren wird eine Kamera “Nikon D7100” mit zwei Objek­ti­ven, eine Kamera “Canon EOS 77D” mit Objek­tiv sowie ein Tele-Zoom-Objek­tiv “Canon Ultra­so­nic 70–200 mm” ange­bo­ten. Auch befin­det sich eine gut erhal­tene Wes­tern-Gitarre der Marke “Peavey Jack Dani­els Old No. 7 Brand” unter den ange­bo­te­nen Objek­ten. Nach den Erfah­run­gen der Mit­ar­bei­ter des Fund­bü­ros wer­den diese, ebenso wie die ange­bo­te­nen gebrauch­ten “iPho­nes” ver­schie­de­ner Serien und einige andere Smart­pho­nes, Kan­di­da­ten für die Tages­höchst­preise sein.

Ver­stei­gert wird unge­prüft und ohne Garan­tie, ent­spre­chend güns­tig sind die Preise. Aller­dings kann es gerade bei elek­tro­ni­schen Gerä­ten nicht nur “Haupt­ge­winne” geben, son­dern auch “Nie­ten”. Die erstei­ger­ten Gegen­stände müs­sen sofort bar bezahlt wer­den und kön­nen gleich mit­ge­nom­men wer­den. Gefun­dene Tiere wer­den in die­ser Ver­stei­ge­rung nicht ange­bo­ten — sie wer­den viel­mehr durch den Tier­schutz­ver­ein Düs­sel­dorf an geeig­nete neue Hal­ter ver­mit­telt. Aktu­ell war­ten dort vor allem Kat­zen auf ein neues Zuhause.

Infor­ma­tio­nen zu ver­mit­tel­ba­ren Tie­ren gibt es auf der Inter­net­seite des Tier­schutz­ver­eins Düs­sel­dorf unter http://tierheim-duesseldorf.de/tiervermittlung.html. Inter­es­sen­ten für Fahr­rä­der kom­men am 22. Novem­ber wie­der zum Zuge, dann fin­det die nächste Fahr­rad­ver­stei­ge­rung statt.

Bei allen Ver­stei­ge­run­gen gel­ten die aktu­el­len Corona-Schutz-Bestim­mun­gen. Im Ver­stei­ge­rungs­raum sind maxi­mal 50 Per­so­nen gleich­zei­tig zuge­las­sen, sodass es zu War­te­zei­ten beim Ein­lass kom­men kann.

Fund­sa­chen wer­den sechs Monate im Fund­büro auf­be­wahrt. In die­ser Zeit hat der Eigen­tü­mer die Mög­lich­keit, sich nach sei­nem ver­lo­re­nen Gegen­stand zu erkun­di­gen und die­sen zurück zu erhal­ten. Men­schen, die einen ver­lo­re­nen Gegen­stand suchen, kön­nen die Mit­ar­bei­ter des Fund­bü­ros nicht nur per­sön­lich oder tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren: Auf der Inter­net­seite des Ord­nungs­am­tes kann man auch selbst nach­schauen, ob ein ver­miss­ter Gegen­stand im Fund­büro abge­lie­fert wurde. Die Adresse lau­tet: https://www.duesseldorf.de/ordnungsamt/fund.html.