Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler hat die Ver­an­stal­tung als Schirm­herr des Selbst­hilfe-Tour­stops eröffnet,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

NRW Selbst­hilfe-Tour macht Halt in Düsseldorf

Reges Trei­ben am Selbst­hilfe-Truck auf dem Johan­nes-Rau-Platz: Unter dem Motto “Let´s go out­side!” hat das Selbst­hilfe-Ser­vice-Büro des Gesund­heits­am­tes Düs­sel­dorf die NRW Selbst­hilfe-Tour zum zwei­ten Mal nach Düs­sel­dorf geholt. Viele Inter­es­sierte haben den Selbst­hilfe-Truck am Sams­tag, 27. August, besucht. Dort haben das Selbst­hilfe-Ser­vice-Büro sowie die Düs­sel­dor­fer Selbst­hil­fe­grup­pen und ‑ver­eine sich und ihre Arbeit vor­ge­stellt. Das viel­fäl­tige Pro­gramm wurde eben­falls sehr gut angenommen.

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler hat die Ver­an­stal­tung als Schirm­herr des Selbst­hilfe-Tour­stops in Düs­sel­dorf eröff­net: “Die Corona-Pan­de­mie hat die Selbst­hilfe in ihrem Wesens­kern, den per­sön­li­chen Begeg­nun­gen in der Gruppe, getrof­fen. Umso schö­ner ist es, dass heute im Rah­men der NRW Selbst­hilfe-Tour ein per­sön­li­cher Aus­tausch mög­lich ist. Denn die Selbst­hil­fe­grup­pen waren trotz – oder gerade wegen und mit Corona – aktiv und kreativ.”

Gesund­heits­de­zer­nent Chris­tian Zaum betont, wie wich­tig es ist, auf sich und seine Gesund­heit zu ach­ten: “Selbst­hil­fe­grup­pen machen stark, denn der Zusam­men­halt und die Zei­chen der Soli­da­ri­tät sind aktu­ell wich­ti­ger denn je. Der Aus­tausch mit ande­ren Betrof­fe­nen hilft, Erkran­kun­gen, Behin­de­run­gen oder belas­tende Lebens­si­tua­tio­nen zu bewäl­ti­gen und die Lebens­qua­li­tät zu ver­bes­sern. Jede und jeder hatte beim Tour-Stopp in Düs­sel­dorf die Mög­lich­keit, sich über Selbst­hil­fe­an­ge­bote zu infor­mie­ren und die Selbst­hilfe als Chance zu nutzen.”

Neben Inter­views mit Selbst­hil­fe­grup­pen und Fach­leu­ten gab es Musik vom Pop­chor “Lebens­hun­ger & Friends” und von der “Music Aca­demy Düs­sel­dorf”. Jens Jütt­ner las aus sei­nem Buch “Als ich aus der Zeit fiel” und stellte seine Selbst­hil­fe­gruppe vor. Kleine und große Gäste nutz­ten die zahl­rei­chen Spiel- und Bastelangebote.

Die Düs­sel­dor­fer Selbst­hil­fe­grup­pen berich­te­ten über ihre viel­sei­tige Arbeit ins­be­son­dere wäh­rend der letz­ten bei­den Pan­de­mie­jahre und gin­gen unter ande­ren auf fol­gende Fra­ge­stel­lun­gen ein: Wie ging es den Men­schen wäh­rend der Pan­de­mie und im Lock­down? Wel­che Hilfs­an­ge­bote gibt es und an wen kann man sich wen­den, wenn die Pro­bleme zu groß wer­den? Wel­che The­men haben die Selbst­hil­fe­grup­pen beglei­tet und wie wird es weitergehen?

Hin­ter­grund: Selbsthilfe-Truck
In vie­len Städ­ten Nord­rhein-West­fa­lens gehen im Zeit­raum von April bis Okto­ber 2022 die Selbst­hil­fe­kon­takt­stel­len und Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen der Selbst­hilfe mit einem Truck und einer mobi­len Bühne in die Fuß­gän­ger­zo­nen und öffent­li­chen Plätze. Die Selbst­hilfe-Tour wird von den Lan­des­ver­bän­den der Gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen NRW initi­iert. Neben Düs­sel­dorf fin­det die NRW Selbst­hilfe-Tour unter ande­rem in Bot­trop, Hagen und Neuss statt. Ver­an­stal­ter des Tour­stops in Düs­sel­dorf ist das Selbst­hilfe-Ser­vice-Büro des Gesund­heits­am­tes Düsseldorf.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur NRW Selbst­hilfe-Tour sind zu fin­den unter: www.nrw-selbsthilfe-tour.de; Infor­ma­tio­nen zum Selbst­hilfe-Ser­vice-Büro des Düs­sel­dor­fer Gesund­heits­am­tes ste­hen zur Ver­fü­gung unter: www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/hilfen-und-beratung/selbsthilfe.