Sym­bol­bild Film­mu­seum Foto: LOKALBÜRO

 

Ver­nis­sage und Filmmarathon/Freier Zugang für Fans im Mittelerde-Kostüm

Das Film­mu­seum Düs­sel­dorf, Schul­straße 4, weiht am Sams­tag, 3. Sep­tem­ber, um 14 Uhr eine spe­zi­ell ange­fer­tigte Vitrine mit Schwer­tern aus der ori­gi­na­len Herr-der-Ringe-Tri­lo­gie ein. Im Anschluss wird dies mit einem Film­ma­ra­thon gefei­ert — im Kino des Film­mu­se­ums, der Black Box, läuft die voll­stän­dige Film­tri­lo­gie des Regis­seurs Peter Jackson.

In der Vitrine zu bewun­dern sind die Schwer­ter “Andú­ril” und “Stich”, die in “Der Herr der Ringe” vom spä­te­ren König Ara­gorn bezie­hungs­weise dem Hob­bit Frodo Beut­lin getra­gen wer­den. Auf einem Moni­tor wer­den dazu aus­ge­wählte Film­aus­schnitte gezeigt. Bei den Schwer­tern han­delt es sich um aus der Ori­gi­nal­pro­duk­tion stam­mende soge­nannte “Extra Props” (= Ersatz­re­qui­si­ten), die für den Fall einer Beschä­di­gung der Haupt­waffe oder für bestimmte Sze­nen gefer­tigt wurden.

Als beson­de­res Ange­bot zur Feier des Tages erhal­ten alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher in Mit­tel­erde-Kos­tü­mie­rung kos­ten­freien Zugang zur gesam­ten Ver­an­stal­tung. Von aus­wärts anrei­sende Elben, Hob­bits, Zwerge und Orks haben die Mög­lich­keit, sich vor Beginn der Ver­an­stal­tung im Film­mu­seum umzu­klei­den. Wer gerade keine Mit­tel­erde-Gewan­dung zur Hand hat, kann sich alle drei Teile zum Preis von zwei Vor­stel­lun­gen anse­hen. Der Ein­tritt für alle drei Teile beträgt 14 Euro, ermä­ßigt 10 Euro, mit Black-Box-Pass 8 Euro. Zwi­schen den Fil­men kön­nen sich Gäste an einem kos­ten­güns­ti­gen Elben-Cate­ring mit Köst­lich­kei­ten aus Mit­tel­erde bedienen.

Hin­ter­grund
Das Kurz­schwert “Stich” stammt aus der sagen­um­wo­be­nen Stadt Gon­do­lin. Fro­dos Onkel Bilbo fand es wäh­rend einer Reise in den Troll­höh­len in Rhu­daur. Spä­ter ret­tete es ihm im Düs­ter­wald im Kampf gegen die Rie­sen­spin­nen das Leben. Das Schwert “Andú­ril – Die Flamme des Wes­tens” steht sym­bo­lisch für die Königs­würde. Von den Elben neu geschmie­det, wird es Ara­gorn übergeben.

J.R.R. Tol­ki­ens Roman erzählt den arche­ty­pi­schen Kampf zwi­schen Gut und Böse und setzte Stan­dards für das Fan­tasy-Genre, weil es ihm gelang, ein abso­lut neues Uni­ver­sum zu erschaf­fen. Regis­seur Peter Jack­son trans­por­tiert die von Tol­kien erschaf­fene Welt eben­falls in Form einer Tri­lo­gie auf die Lein­wand. Die sei­ner­zeit größte und auf­wen­digste Film­pro­duk­tion aller Zei­ten erweist sich als ein Mei­len­stein der Film­ge­schichte. Die Tri­lo­gie wird als Exten­ded Cut in der eng­li­schen Ori­gi­nal­fas­sung mit einer Gesamt­lauf­zeit von 725 Minu­ten auf­ge­führt. Das Film­mu­seum dankt der deut­schen Tol­kien Gesell­schaft für die Kooperation.

Das Pro­gramm in der Übersicht:

  • 14:00 Ent­hül­lung Vitrine: Schwer­ter Andú­ril und Stich
  • 14:30 The Lord of the Rings: THE Fel­low­ship of the Ring NZ∙USA 2001 ∙ 227 min ∙ OF ∙ R: Peter Jackson
  • 18:30 The Lord of the Rings: The two Towes NZ∙USA 2002 ∙ 235 min ∙ OF ∙ R: Peter Jackson
  • 22:3O The Lord of the Rings: The Return of the King NZ∙USA 2003 ∙ 263 min ∙ OF ∙ R: Peter Jackson