Seit 2019 arbei­tet die Netz­ge­sell­schaft Düs­sel­dorf an einem ihrer größ­ten Infra­struk­tur­pro­jekte: der Erd­gas­um­stel­lung. Dabei stellt Düs­sel­dorf von L‑Gas auf H‑Gas um.* Denn auf­grund rück­läu­fi­ger För­der­men­gen steht L‑Gas in Zukunft nur noch sehr begrenzt zur Ver­fü­gung. Daher müs­sen alle bis­her mit L‑Gas ver­sorg­ten Gebiete in Deutsch­land auf H‑Gas umge­stellt wer­den.  Als ört­li­cher Netz­be­trei­ber ist in Düs­sel­dorf die Netz­ge­sell­schaft Düs­sel­dorf dafür zustän­dig. Letz­tes Jahr wurde das erste Gebiet in Düs­sel­dorf erfolg­reich umge­stellt. Berei­che in Bilk, Unter­bilk, Fried­rich­stadt, Hafen, Hamm, Vol­mers­werth, Flehe, Him­mel­geist und Holt­hau­sen wer­den seit­dem mit H‑Gas ver­sorgt. Nun wird auch das zweite Anpas­sungs­ge­biet mit der neuen Gas­art ver­sorgt. Das sind die Stadt­teile Alt­stadt, Ober­kas­sel, Nie­der­kas­sel und Lörick und Teil­be­rei­che von Pem­pel­fort und Ober­bilk. Dort wur­den rund 21.000 Gas­ge­räte für den Betrieb mit H‑Gas ange­passt. Damit geht die von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­sene Erd­gas­um­stel­lung in Düs­sel­dorf wie geplant voran.

In den nächs­ten Jah­ren wer­den noch drei wei­tere Gebiete fol­gen, sodass 2028 die gesamte Stadt erfolg­reich auf H‑Gas umge­stellt ist. Dafür star­tet das Team der Erd­gas­um­stel­lung bereits jetzt in die nächste Phase, denn die Vor­be­rei­tun­gen für das dritte Anpas­sungs­ge­biet lau­fen bereits an. Die Umstel­lung auf H‑Gas erfolgt dann im Jahr 2025. Das umfasst Gebiete von Heerdt, Ober­kas­sel, Eller, Holt­hau­sen, Reis­holz, Has­sels, Garath, Ben­rath, Hel­l­er­hof, Urden­bach, Ober­bilk und Wersten.

Ein­fach den Hebel von L‑Gas auf H‑Gas umle­gen? Ganz so ein­fach ist es nicht! Bis ein Gebiet voll­stän­dig auf die neue Gas­art umge­stellt ist, dau­ert es seine Zeit, wie Michael Kahl, Lei­ter der Erd­gas­um­stel­lung bei der Netz­ge­sell­schaft Düs­sel­dorf, erklärt: „Die Umstel­lung eines Gebie­tes dau­ert ca. zwei Jahre. Denn bevor wir den Start­schuss für die Umstel­lung geben kön­nen, müs­sen wir zunächst alle Gas­ge­räte erfas­sen und anschlie­ßend tech­nisch anpas­sen. Dafür sind per­sön­li­che Haus­be­su­che not­wen­dig. Bei 21.000 Gas­ge­rä­ten, wie sie allein im zwei­ten Anpas­sungs­ge­biet vor­han­den sind, steckt eine detail­lierte Pla­nung dahin­ter. Außer­dem sind wir auch auf die Kun­din­nen und Kun­den ange­wie­sen. Das Team der

Erd­gas­um­stel­lung möchte sich an die­ser Stelle bei allen Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern bedan­ken, die uns auch wäh­rend der Pan­de­mie ihr Ver­trauen geschenkt und uns den Zugang zu ihren Gas­ge­rä­ten gewährt haben. Wenn wei­ter­hin alle so an einem Strang zie­hen, sind wir sehr zuver­sicht­lich, bis 2028 das gesamte Stadt­ge­biet auf H‑Gas umge­stellt zu haben.“

Das Team ist wei­ter­hin im zwei­ten Umstel­lungs­ge­biet unter­wegs. Nach wie vor fin­den noch Kun­den­be­su­che statt, da es einige Gas­ge­räte gibt, die auf­grund ihrer tech­ni­schen Eigen­schaf­ten erst nach dem Umstel­lungs­tag tech­nisch ange­passt wer­den können.