Wenn Über­brin­ger und Emp­fän­ger einer Spende glei­cher­ma­ßen über­rascht und bewegt sind, dann ist Vie­les rich­tig gelau­fen. Mit der stol­zen Summe von 3500 € auf einem gro­ßen Scheck hat der Vor­stand des Sap­peur Corps Pater Wolfang von der Armen­kü­che in der Alt­stadt besucht. Genau die­ses Pro­jekt hatte das Corps ja in die­sem Jahr zu sei­nem Spen­den­pro­jekt 2020 gemacht. Und trotz oder viel­leicht ja auch wegen der aktu­el­len Lage haben unglaub­lich viele Men­schen aus der Sap­peur-Fami­lie Her­zen und Geld­beu­tel geöff­net. Eine erleb­bare Bestä­ti­gung einer aktu­el­len Stu­die der Ber­tels­mann Stif­tung. Der “Radar gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt 2020” hatte näm­lich her­aus­ge­fun­den, dass die Corona-Pan­de­mie die Soli­da­ri­tät in Deutsch­land gestärkt und das Mit­ein­an­der zumeist ver­bes­sert hat. Mit der Spende wird wei­ter Gutes getan. Es wird auch wei­ter gebraucht, weil der Andrang in der Armen­kü­che immer noch sehr groß ist und es immer wie­der auch Tage mit mehr als 300 Gäs­ten gibt, die von den ehren­amt­li­chen Hel­fern ver­sorgt werden.

Dazu sagte Pater Wolfang von der Armenküche: 

“Nach wie vor trot­zen wir dem her­aus­for­dern­den Andrang und geben jeden Tag ein frisch gekoch­tes Essen für bedürf­tige Men­schen in unse­rer Stadt aus, an man­chen Tagen mehr als 300 Mahl­zei­ten. Auch weil mit den sprung­haft gestie­ge­nen Zah­len grö­ßere Ein­käufe und ver­mehrte Aus­ga­ben ver­bun­den sind, haben wir uns sehr gefreut, dass das Sap­peur-Corps die Alt­stadt-Armen­kü­che als ihr dies­jäh­ri­ges Sozi­al­pro­jekt aus­ge­wählt hat. Ganz ehr­lich: wir haben nicht damit gerech­net, dass dabei eine so stolze Summe zusam­men­kommt. Als Ihr Vor­stand uns – wegen der Hygiene-Bedin­gun­gen lei­der vor unse­ren klei­nen Räu­men – den sym­bo­li­schen Scheck über 3.500,00 Euro über-reicht hat, habe ich gestaunt. Ihre Unter­stüt­zung ist eine große Hilfe und ein groß­ar­ti­ges Zei­chen dafür, dass Ihre Bru­der­schaft sich sozia­ler Ver­ant­wor­tung stellt. Ich danke allen, die dazu bei­getra­gen haben, von Herzen!