Archiv­bild: Anläss­lich der neuen Städ­te­part­ner­schaft mit dem ukrai­ni­schen Czer­no­witz hat Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler zusam­men mit Her­bert Rubin­stein ein Schild am Schil­der­baum der Part­ner­städte am Nörd­li­chen Zubrin­ger enthüllt,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

Die Part­ner­städte wur­den an allen Schil­dern an den Orts­ein­gän­gen jetzt um das ukrai­ni­sche Czer­no­witz ergänzt und in die rich­tige Rei­hen­folge gebracht

Alle Schil­der an den Zufahrts­stra­ßen, die auch Düs­sel­dorfs Städ­te­part­ner­schaf­ten hin­wei­sen, sind jetzt aktua­li­siert. Das ukrai­ni­sche Czer­no­witz als jüngste Part­ner­stadt wurde über­all ergänzt. Die Schil­der sind his­to­risch sor­tiert, das heißt, die älteste Part­ner­stadt steht zuoberst, die jüngste Part­ner­stadt unten. Die Stel­len, an denen bis­lang die Mos­kau­schil­der mon­tiert waren, blei­ben jeweils frei.

Als letz­ter Stand­ort wurde am Mitt­woch, 2. Novem­ber, das Schild an der Rothen­ber­ger Straße ent­spre­chend ergänzt und bear­bei­tet. Die Städ­te­part­ner­schaft mit Mos­kau ruht aktuell.

Hin­ter­grund

Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und der Bür­ger­meis­ter der ukrai­ni­schen Stadt Czer­no­witz, Roman Klitschuk, haben am 1. Sep­termber 2022 offi­zi­ell den Ver­trag für eine Städ­te­part­ner­schaft unter­schrie­ben. Düs­sel­dorf und Czer­no­witz sind bereits seit vie­len Jah­ren durch zahl­rei­che Kon­takte freund­schaft­lich ver­bun­den. Auch die Jüdi­sche Gemeinde Düs­sel­dorf pflegt eine enge Ver­bin­dung zur Stadt Czer­no­witz, unter ande­rem zum Museum für jüdi­sche Geschichte und Kul­tur der Buko­wina. Zu Beginn des rus­si­schen Angriffs­krie­ges auf die Ukraine stimmte der Rat am 10. März 2022 ein­stim­mig für eine Städ­te­part­ner­schaft — als Zei­chen der Soli­da­ri­tät und um die Men­schen in Czer­no­witz zu unter­stüt­zen. Am 28. Juni bil­dete ein Kon­zert des Sin­fo­nie­or­ches­ters Czer­no­witz in Koope­ra­tion mit der Ton­halle und dem Robert-Schu­mann-Saal den kul­tu­rel­len Auf­takt der Partnerschaft.

In die Stadt und Region Czer­no­witz im Wes­ten der Ukraine sind bis zu 100.000 Men­schen aus den Kriegs­ge­bie­ten im Süden und Osten geflo­hen. Diese Men­schen zu ver­sor­gen, ist eine große Her­aus­for­de­rung. Zusam­men haben die Düs­sel­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Stadt­ver­wal­tung, die Zivil­ge­sell­schaft und die Unter­neh­men in der Lan­des­haupt­stadt bereits umfas­sende Hil­fen geleis­tet. Unter ande­rem wurde zusam­men mit der Cari­tas und Mer­ce­des-Benz ein Sprin­ter für Hilfs­trans­porte vor Ort nach Czer­no­witz geschickt. Dar­über hin­aus spen­de­ten und finan­zier­ten Düs­sel­dor­fer Unter­neh­men ins­ge­samt 85 Ton­nen an Lebens­mit­teln und Hilfs­gü­tern, dar­un­ter Mehl, Öl, Nudeln, Wasch­ma­schi­nen, Was­ser­ko­cher, Zelte und Schlafsäcke.

Zur Unter­stüt­zung des Cari­tas­ver­ban­des in Czer­no­witz hat die Cari­tas Düs­sel­dorf ein Spen­den­konto ein­ge­rich­tet. Die Arbeit des Ver­ban­des in der Ukraine kann durch Spen­den auf das fol­gende Konto unter­stützt werden:

Cari­tas­ver­band Düs­sel­dorf Stadt­spar­kasse Düsseldorf
IBAN: DE70 3005 0110 0088 0088 00
Stich­wort “Cari­tas Czernowitz”