Sym­bol­bild Bun­des­po­li­zei am Haupt­bahn­hof im Ein­satz Foto: LOKALBÜRO

 

Ein Mann warf am Sams­tag­mor­gen (19. August), um 06.00 Uhr, eine Glas­fla­sche den Trep­pen­ab­gang des Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hofs hin­un­ter auf eine Gruppe Rei­sen­der. Ein Bun­des­po­li­zist nahm den Tat­ver­däch­ti­gen mit 3,1 Pro­mille fest. Rei­sende blie­ben unverletzt.

Ein Zeuge (29) beob­ach­tete, wie der 43-jäh­rige marok­ka­ni­sche Staats­an­ge­hö­rige eine Glas­fla­sche vom Bahn­steig auf den Trep­pen­ab­gang hin­un­ter­ge­wor­fen habe. Zu die­sem Zeit­punkt befan­den sich Rei­sende auf der Treppe. Ein sich gerade auf dem Weg zum Dienst befind­li­cher Beamte der Bun­des­po­li­zei wurde durch den Zeu­gen auf den Vor­fall angesprochen.

Der Uni­for­mierte ver­brachte den stark alko­ho­li­sier­ten Mann auf das Bun­des­po­li­zei­re­vier. Ein dort durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 3,1 Pro­mille. Das Gericht ord­nete eine Blut­ent­nahme an und der Ver­däch­tige wurde dem Poli­zei­ge­wahr­sam übergeben.

Gegen den 43-Jäh­ri­gen wurde ein Straf­ver­fah­ren wegen der ver­such­ten gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung eingeleitet.