Gene­ral Mana­ge­rin Daniela Danz mit Sterne- und TV-Koch Björn Frei­tag © Ste­phan Pick

 

„Meine Kunst ist bunt und laut, wie mein Kopf. Meine Bil­der pro­vo­zie­ren und regen zugleich zum Nach­den­ken an“ – das sagt sie selbst über ihre Arbei­ten, die Köl­ner Künst­le­rin FLACA. Ein Aus­zug ihrer Werke ist ab sofort als „Ten Levels of Art“ auf den zehn Eta­gen des Life­style-Hotels Kö59 Düs­sel­dorf zu sehen. Ges­tern ist die Aus­stel­lung in Anwe­sen­heit von über 100 Kunst­lieb­ha­bern und Samm­lern aus Düs­sel­dorf und Köln, dar­un­ter VIPs wie Schau­spie­ler Simon Licht mit Lebens­ge­fähr­tin Schau­spie­le­rin Tina Rot­ten­stei­ner, Musi­ker Hel­mut Zer­lett, dem Köl­ner Archi­tekt und Hote­lier Johan­nes Adams und Sterne- und TV-Koch Björn Frei­tag, eröff­net worden.

Ent­stan­den ist die Idee, FLACAS male­ri­schen Foto­rea­lis­mus auf der Königs­al­lee der Kunst­me­tro­pole Düs­sel­dorf zu zei­gen, gemein­sam mit ihrer Gale­ris­tin Heike Iser­lohe. Heike Iser­lohe hat bei Kunst-Pro­fes­sor Alex­an­der Danov stu­diert und ist inzwi­schen als Male­rin über die Gren­zen von Köln bekannt. Die Wahl-Köl­ne­rin betreibt im Köl­ner Wes­ten seit über 15 Jah­ren erfolg­reich die Gale­rie Kunstraub99 in Kom­bi­na­tion mit ihrem typisch fran­zö­si­schen Le Bistrot99. Mit FLACA ver­bin­det Heike Iser­lohe nicht nur die Liebe zu moder­ner Kunst, son­dern auch eine ver­trau­ens­volle Freundschaft.

Heike Iser­lohe hat es sich daher auch nicht neh­men las­sen, eine sehr per­sön­li­che Eröff­nungs­rede auf ihre Freun­din zu hal­ten. Danach hat Sterne-Koch Björn Frei­tag zusam­men mit Kö59-Exe­cu­tive Küchen­chef Mar­cus Bun­zel und Team die Gäste mit exzel­len­tem Fin­ger­food bei Lau­rent Per­rier Cham­pa­gner verwöhnt.

Der Mon­arch
Im Vor­feld der Aus­stel­lungs­er­öff­nung haben die bei­den Künst­le­rin­nen eins von FLACAS Lieb­lings­mo­ti­ven – „Der Mon­arch“ – auf die Wand im Hom­mage Salon im zwei­ten Stock des Luxus­ho­tels auf die Wand dru­cken las­sen. Mit die­sem Motiv demons­triert FLACA auf moderne Art und Weise, das Pop Art sowohl figu­ra­tiv als auch rea­lis­tisch sein kann.

Die 1974 in Cara­cas gebo­rene Künst­le­rin erlebte eine Kind­heit inmit­ten eines poli­tisch und reli­giös gela­de­nen Span­nungs­felds. Der Kampf um die Gleich­stel­lung von Mann und Frau und die damit ver­bun­dene Dop­pel­mo­ral und Ein­fluss­nahme der Insti­tu­tion Kir­che beschäf­ti­gen FLACA seit jeher und fin­den heute noch Aus­druck in ihren Bil­dern. Die Künst­le­rin lebt seit 30 Jah­ren in Köln, weit weg von dem Ort, der sie so sehr geprägt hat. Künst­le­risch tätig ist sie seit­dem sie den­ken kann, seit 15 Jah­ren hat sie ihre Kunst pro­fes­sio­na­li­siert. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem für sie so wich­ti­gen Thema Gerech­tig­keit hat sie seit sie in Deutsch­land ist nie losgelassen.

FLACA kam sei­ner­zeit über Mode­zeich­nun­gen und Archi­tek­tur zur Male­rei. Heute kre­iert sie vor allem digi­tale Kunst in groß­for­ma­ti­gen Foto-Kol­la­gen und detail­rei­chen Por­traits. Inspi­riert von eben­falls auto­di­dak­tisch arbei­ten­den Künst­le­rin­nen wie Frida Kahlo sieht die Köl­ner Künst­le­rin es als ihre Mis­sion an, mit ihrer – teils unge­wöhn­li­chen – Kunst für die Eman­zi­pa­tion der Frau, Libe­ra­lis­mus, Tole­ranz und Selbst­be­stim­mung zu kämp­fen. FLACA will mit ihren Wer­ken zum Nach­den­ken anre­gen und zu Dis­kus­sio­nen. Die Aus­stel­lung „Ten Levels of Art“ ist noch bis zum 13. Sep­tem­ber 2024 im Hotel Kö59 Düs­sel­dorf zu sehen. Der Ein­tritt ist kostenlos.