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Sie­ger­eh­rung mit Till Schwei­ger Foto­credit: Borus­sia Düs­sel­dorf.

Borus­sia schreibt Geschichte
Die Deut­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten der Behin­der­ten hät­ten erfolg­rei­cher kaum lau­fen kön­nen. Bei den Roll­stuhl­fah­rern räum­ten Tho­mas Schmid­ber­ger und San­dra Miko­la­schek alle fünf Titel ab und bei den ste­hend Behin­der­ten gewann Jochen Woll­mert zum 22. Mal den Ein­zel­wett­be­werb. Zudem gab es noch sie­ben wei­tere Mal Edel­me­tall für die Akteure von Borus­sia Düs­sel­dorf.

Tho­mas Schmid­ber­ger und San­dra Miko­la­schek tri­um­phier­ten in Frank­furt jeweils im Ein­zel, Dop­pel und zusam­men im Mixed. Fünf Titel gab es zu gewin­nen, fünf Mal gin­gen diese an die Spie­ler des Rekord­meis­ters. Noch nie zuvor in der His­to­rie gewan­nen die Sport­ler eines Ver­eins alle Wett­be­werbe bei den Deut­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten — und oben­drein auch noch die Deut­sche Mann­schafts­meis­ter­schaft!

Schmid­ber­ger und Miko­la­schek sicher­ten sich ihre Gold­me­dail­len in beein­dru­cken­der Art und Weise, wie der 23-Jäh­rige erfreut mit­teilte: „Wir haben unsere Titel wirk­lich sou­ve­rän gewon­nen und diese teil­weise ohne Satz­ver­lust errun­gen. Es macht uns sehr stolz, als Spie­ler von Borus­sia Düs­sel­dorf Geschichte geschrie­ben zu haben.“ Wäh­rend die junge Borus­sin bereits das vierte Triple in ihrer Kar­riere bei den natio­na­len Titel­kämp­fen gewann (zuvor gelang ihr das 2012–2014), war es der erste Drei­fach-Tri­umph für Schmid­ber­ger, der bis­lang auf das Mixed ver­zich­tet hatte, im Ein­zel aber schon das achte Mal in Folge erfolg­reich war.

Auch Jochen Woll­mert sorgte mit sei­nem Ein­zel­ti­tel in Heu­chel­heim für einen neuen Ein­trag in die Geschichts­bü­cher. Bei sei­ner 30. Teil­nahme an den Deut­schen Ein­zel­meis­ter­schaf­ten fei­erte der Borusse sei­nen 22. Tri­umph im Ein­zel und sei­nen 46. Meis­ter­ti­tel ins­ge­samt (zzgl. 11x Dop­pel, 13x Mann­schaft). Neben Gold im Ein­zel der Wett­kampf­klasse 7 holte Woll­mert Sil­ber im Dop­pel (WK10) mit Jan Brink­mann und Bronze im Ein­zel der Offe­nen Klasse (WK6-AB). „Ich freue mich sehr über das erfolg­rei­che Wochen­ende. Ich habe sehr gut gespielt, mit viel Qua­li­tät und konnte daher sogar in der Offe­nen Klasse eine Medaille gewin­nen.“

Erfolg­reich war aber nicht nur Woll­mert, auch Ste­pha­nie Grebe, Sonja Schol­ten, Klaus Mewes und Domi­nik Gre­sens wur­den mit Medail­len deko­riert. Grebe (WK6‑8) gewann Sil­ber im Ein­zel und zusam­men mit Schol­ten Bronze im Dop­pel (WK6-AB), die sich wie im Vor­jahr eben­falls Rang drei im Ein­zel (WK9-10) sicherte. Über seine erste Medaille bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten freute sich Mewes rie­sig, der sogar im Finale der WK6 stand und Sil­ber gewann. Unver­gess­lich blei­ben wird für den Borus­sen auch die Sie­ger­eh­rung, die von Schau­spie­ler Till Schwei­ger und dem ehe­ma­li­gen Fuß­ball-Bun­des­li­ga­spie­ler und ‑Trai­ner Dra­gos­lav Ste­pa­no­vic durch­ge­führt wurde. Pre­miere auf dem Podest hatte auch Gre­sens, der für seine tolle Leis­tung mit Bronze belohnt wurde. Ledig­lich Tho­mas Alt­rogge (Platz 4 im Dop­pel WK10) und Novize Tom Luca Ter­kuh­len (Platz 8 im Dop­pel WK8) gin­gen leer aus. „Wir haben mit acht Medail­len unsere Erwar­tun­gen abso­lut über­trof­fen und die Aus­beute im Ver­gleich zum Vor­jahr sogar ver­dop­pelt“, jubelte Woll­mert.

Quelle: Borus­sia Düs­sel­dorf