Whisky-Experte Hans Hörl, Uerige Mitarbeiterin Nina Zehnpfennig und Brennmeister André Meurer Foto: Uerige

Bei der Fachmesse Destillata im österreichischen Wattens, Tirol, sind der Bierbrand Stickum und der Whisky Baas mit Spitzenpreisen ausgezeichnet worden.

Eine Meisterschaft zu holen, ist ein Erfolg. Sie zu bestätigen, ist die Herausforderung und die wirklich herausragende Leistung. Uerige-Baas Michael Schnitzler freut sich deshalb besonders über die Leistungen der Mannschaft um Uerige- Brennmeister André Meurer. Mit zwei Gold- und drei Silbermedaillen wurden Spirituosen aus dem Hause Uerige jetzt bei der Fachmesse Destillata 2017 in Wattens/Tirol ausgezeichnet. In der Konkurrenz waren mehr als 1000 Produkte. „Eine tolle Bestätigung der Brau- und Brennkunst in unserem Technologiezentrum Stickum“, sagt Schnitzler, „das spornt uns an, nicht nachzulassen im Ringen um stete Spitzenleistung“

Im Neubau an der Rheinstraße werden verschiedenerlei Hopfen und Malz, die exklusive Uerige-Hefe und Wasser zu den Uerige-Bieren verarbeitet. Aus den Starkbieren Sticke und Doppelsticke werden dort zudem die Bierbrände Stickum und Stickum Plus destilliert. Ebenso der Whisky Baas, dieser allerdings aus einem Sud ohne Hopfengabe. Die Uerige-Brände sind in der Vergangenheit mehrfach von den Juroren der Destillata hoch dekoriert worden, der Baas sogar einmal als europaweit bester Whisky überhaupt.

Die beiden Goldmedaillen dieses Jahres erzielte zum einen der Klassiker, der Stickum Bierbrand (42 Prozent Alkoholgehalt). Er erhielt 18 von 20 möglichen Punkten, ihm attestierten die Experten ein „ausgeprägt aromatisches, intensiv malziges Dufterlebnis mit uneingeschränkter Typizität und feinen Röstaromen“. Der Stickum ist „gaumenfüllend, anhaltend und sehr harmonisch“.

Zum anderen sortierten die Prüfer den Baas Single Malt (45 Prozent Alkoholgehalt), der über den Dächern der Altstadt sieben Jahre im Portweinfass reifte, ebenfalls mit 18 Punkten unter den ersten Siegern ein. Sie lobten seine „harmonische Aromenkomposition von karamellig-malzigen Noten, schönem Holz und kräftigem Alkohol“, der Baas sei engmaschig, süß und füllig.

Stolze 17 Punkte gab es für den Stickum Plus aus dem Eichenfass sowie für den Baas Single Malt, der acht Jahre im Bourbonfass lagerte. Sein „kleiner Bruder“, der drei Jahre alte Single Malt aus dem Eichenfass, erreichte 16 Punkte und ebenfalls Silber.