die Nomi­nier­ten des Jah­res 2018. (Fried­helm Fun­kel und Tho­mas Schmid­ber­ger feh­len). Foto­graf: Moritz Mül­ler für den Ver­ein Düs­sel­dor­fer Sportpresse.

 

Zwei­mal For­tuna, je ein­mal Rudern und Borus­sia – Ehren­preis für das Sportwerk
Der über­ra­schende Bun­des­liga-Auf­stieg hat For­tuna gleich dop­pelt belohnt: Bei der Wahl zu Düs­sel­dorfs Sport­lern des Jah­res hat sich For­tuna hauch­dünn gegen die Tisch­ten­nis-Asse von Borus­sia­durch­ge­setzt und in zwei Kate­go­rien gewon­nen. Die Mann­schaft setzte sich in einem wah­ren­Herz­schlag­fi­nale gegen Borus­sia und die Foot­bal­ler der Düs­sel­dorf Pan­ther durch. Aus­schlag­ge­bend­war hier die öffent­li­che Abstim­mung, die For­tuna gewon­nen hatte. Bei den Mit­glie­dern des Ver­eins­Düs­sel­dor­fer Sport­presse lagen beide Teams gleich auf.

Trai­ner des Jah­res wurde Fried­helm Fun­kel knapp vor Danny Heis­ter und Harold Kreis. Sicher­lich hatte auch bei die­ser Wahl die Dis­kus­sion um Fun­kels Ver­trags­ver­län­ge­rung eine Rolle gespielt. Kurz nach Bekannt­wer­den stie­gen die Zugriffs­zah­len auf unsere Home­page mas­siv an. Ins­ge­samt wur­den knapp 16 000 Stim­men in den ver­gan­ge­nen 12 Tagen abgegeben.

In der Kate­go­rie Sport­le­rin des Jah­res hat sich Leo­nie Men­zel (RC Ger­ma­nia) gegen Jes­sie Maduka und Dja­mila Böhm (beide ART Düs­sel­dorf) durch­ge­setzt. Sport­ler des Jah­res wurde zum ach­ten Mal Timo Boll. Eine Pre­miere gab es trotz­dem: Erst­mals hat das Tisch­ten­nis-Ass der Borus­sia den Preis per­sön­lich ent­ge­gen­neh­men kön­nen, weil der enge Ter­min­ka­len­der des erfolg­reichs­ten Deut­schen Tisch­ten­nis-Spie­lers es dies­mal zuließ.

Außer­dem ver­lieh der Ver­ein Düs­sel­dor­fer Sport­presse den Karl-Heinz-Wan­ders-Preis für beson­dere Ver­dienste im Düs­sel­dor­fer Sport. In die­sem Jahr ent­schied sich der Vor­stand für das Sport­werk Düs­sel­dorf. Der Ver­ein fei­ert in die­sem Jahr sein 25-jäh­ri­ges Jubi­läum und gehört mit über 900 Mit­glie­dern zu den größ­ten Clubs in Düs­sel­dorf – Eine Beson­der­heit: die Hälfte der Mit­glie­der sind Frauen. 2018 hat das Sport­werk erst­mals die Deut­sche Meis­ter­schaft im Tae­kwondo in Düs­sel­dorf aus­ge­rich­tet und so den Sport in die Öffent­lich­keit geholt. 2018 hat außer­dem der Ver­ein den 500.Trainer aus­ge­bil­det, dar­un­ter auch viele Lan­des­trai­ner sowie ehe­ma­lige Bundestrainer.

Seit 1993 zeich­nen die Mit­glie­der des Ver­eins Düs­sel­dor­fer Sport­presse e.V. die her­aus­ra­gen­den Sport­le­rin­nen und Sport­ler der Lan­des­haupt­stadt aus. Erst­mals war die Ver­an­stal­tung 2019 im Capi­tol Thea­ter an der Erkra­ther Straße zu Gast.

Das sind die Preis­trä­ger 2018
Düs­sel­dorfs Sport­le­rin des Jahres
Leo­nie Men­zel (Rudern): Die 19-jäh­rige Rude­rin des RC Ger­ma­nia holte im Frauen Dop­pel­zweier die Sil­ber­me­daille bei der U23-Welt­meis­ter­schaft. In der Olym­pi­schen Boots­klasse fehlte nach 2000Metern nur eine Sekunde. Bei der 100. Hügel­re­gatta auf dem Bal­de­ney­see holte sie zwei­mal Gold.

Düs­sel­dorfs Sport­ler des Jahres:
Timo Boll (Tisch­ten­nis): Der 37-Jäh­rige hat 2018 noch ein­mal gezeigt, dass er einer der bes­ten Tisch­ten­nis-Spie­ler der Welt ist. Im März war er der älteste Spie­ler, der je die Welt­rang­liste ange­führt hatte. Mit Borus­sia Düs­sel­dorf gewann er Pokal, Meis­ter­schaft und Cham­pions League, wurde Deut­scher Meis­ter und Euro­pa­meis­ter im Ein­zel. Beim World Cup im Okto­ber ver­lor er erst im Finale.

Düs­sel­dorfs Trai­ner des Jahres:
Fried­helm Fun­kel: Der 65-Jäh­rige ist Rekord-Auf­stei­ger. Er führte For­tuna Düs­sel­dorf nach über­ra­gen­der Sai­son zur Zweit­liga-Meis­ter­schaft und zurück in die Bun­des­liga. Es war Fun­kels sechs­ter Auf­stieg – mehr hat kein Trai­ner bis­her geschafft. In der Bun­des­liga läuft es auch wie­der. For­tuna über­win­tert auf Platz 14.

Düs­sel­dorfs Mann­schaft des Jahres:
For­tuna Düs­sel­dorf: Damit hatte vor der Sai­son kaum jemand gerech­net. For­tuna schaffte den Auf­stieg in die Bun­des­liga und fei­erte durch einen Sieg in Nürn­berg die Meis­ter­schaft der 2.Bundesliga. Auch in die­ser Sai­son läuft es, vor allem gegen die Spit­zen­mann­schaf­ten: Siege gegen Dort­mund, Hof­fen­heim und Her­tha, ein Punkt bei Bay­ern München.