Jan Hin­nerk Meyer., Tho­mas Gei­sel, Alex­an­dra Stamp­ler-Brown, Prof. Dr. Die­ter Vogel, Hans Georg Lohe und Chris­tian Oscar Gazsi Laki Foto: LOKALBÜRO

 

 

Hät­ten die Düs­sel­dor­fer Jon­ges das Sagen, dann könnte sich die Stadt die Suche nach einem alter­na­ti­ven Stand­ort für eine neue Oper spa­ren. Ein Mei­nungs­bild bei einem Jon­ges-Forum war ein­deu­tig: Wenn neu gebaut wer­den muss, dann am alten Stand­ort. Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel sekun­dierte: “Die Oper gehört in die Innen­stadt.“ Er warnte aber zugleich vor Traum­tän­ze­reien.

Ob am Ende einer Dis­kus­sion, die gerade erst begon­nen hat, ein Neu­bau geplant oder der Alt­bau saniert wird, ist nicht aus­ge­macht. Kul­tur­de­zer­nent Hans-Georg Lohe stellte sich an die Seite der Oper-Direk­to­rin Alex­an­dra Stamp­ler-Brownno. Die sagte sehr poin­tiert nicht nur, dass der Alt­bau den Ansprü­chen an ein moder­nes Thea­ter­haus nicht genügt — sie schl­leßt auch aus, dass eine Sanie­rung dies errei­chen könne.

 

Was kann man am alten Stadt­ort tun? Prof. Dr. Die­ter Vogel, der Vor­sit­zende des Oper-För­der­krei­ses, will hoch hin­aus. In sei­nen Über­le­gun­gen könnte am Hof­gar­ten ein zwei­tes Thys­sen-Hoch­haus ent­ste­hen. In die­sem Hoch­haus wäre de Oper ledig­lich Teil eines leben­di­gen Gan­zen und ein bedeut­sa­mer städ­te­bau­li­cher Abschluss der Kö nach Nor­den.

Zumin­dest bei die­ser Dis­kus­si­ons­runde im voll besetz­ten Hen­kel-Saal blieb das Thema „Denk­mal Hof­gar­ten“ noch im Hin­ter­grund. Jon­ges-Stadt­bild­pfle­ger Hin­nerk Meyer, selbst Archi­tekt, sagte aber, ein Neu­bau werde mög­li­cher­weise einen Teil des Hof­gar­tens in Anspruch neh­men. Am Ende werde ein Neu­bau dem Hof­gar­ten aber mehr geben als neh­men. (ls)