Konsequentes Einschreiten der Polizei führte zur Beruhigung erhitzter Gemüter

Durch mehrere Notrufe von Zeugen war die Düsseldorfer Polizei gestern am späten Nachmittag (29. Juni 2019, 17.45 Uhr) mit mehreren Dutzend Beamten im Düsseldorfer Rheinbad eingesetzt, um eine größere Auseinandersetzung zwischen Badegästen zu verhindern.

Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren hundert Personen (überwiegend junge Männer) fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien. Der Vater stand schützend vor seine Familie und war in Wortgefechte und eine kurzzeitige Rangelei mit Einzelnen aus der Gruppe verwickelt. Da die Situation offenkundig zu eskalieren drohte, wurden weitere Einsatzteams hinzugerufen. Um die Situation vor Ort zu beruhigen, versuchten die Beamten zunächst die Kontrahenten voneinander zu trennen. Daraufhin wurden auch die Polizistinnen und Polizisten aus der größeren Gruppe angepöbelt. Einzelne Aggressoren warfen, aus dem Schutz der Menge heraus, vergeblich Getränkekartons in Richtung der Einsatzkräfte. Immer wieder versuchten Einzelne durch herausforderndes Herantreten an die Beamten zu provozieren. Dieses Verhalten wurde jedoch bestimmt und konsequent unterbunden. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzteams konnte die Lage nachhaltig beruhigt werden. Die umringte Familie wurde durch Polizeikräfte aus dem Freibad geleitet. Die Verantwortlichen des Freibades entschieden sich dann, zur Vermeidung weiterer Konflikte und weil die übrigen Badegäste stark verunsichert waren, das Bad für den Rest des Tages zu schließen. Das Personal des Freibades wurde bei der Durchsetzung des Hausrechts von den Einsatzkräften unterstützt. Die Räumung des Bades verlief dabei weitestgehend störungsfrei. Lediglich ein renitenter Badegast musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Ein Teil der aggressiven Personengruppe fiel kurze Zeit später erneut durch lautstarkes Geschreie am Messebahnhof auf, woraufhin Einsatzteams die Abreise überwachten.

Nach derzeitigem Informationsstand wurde weder durch die Streitigkeiten noch durch den Einsatz der Polizei jemand verletzt.