Stefan Engstfeld Foto: LOKALBÜRO

 

Stefan Engstfeld äußert sich zum Corona-Virus wie folgt:

„Sollte es auch bei uns dazu kommen, dass Schulen und Kitas vorübergehend geschlossen werden, brauchen wir meiner Meinung nach in Düsseldorf schnellstmöglich eine Notfallinfrastruktur.

Insbesondere für die Betreuung von Kindern, deren Eltern in lebenswichtigen Bereichen, zum Beispiel Gesundheit und Pflege, Sicherheit, öffentliche Ordnung und Nahversorgung arbeiten.

 Also u.a. Eltern, die in Kliniken, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen tätig sind. Oder bei Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr und ggf. im öffentlichen Nahverkehr, Müllentsorgung und dem Supermarkt und der Post. Oder auch Alleinerziehende, die sonst nicht ihren Lebensunterhalt verdienen könnten.

Hier sollten vereinzelt Notfall-Betreuungszentren im Stadtgebiet offen gehalten werden.

 Die Stadt ist jetzt gefordert, mit den Trägern der Kitas und der Ganztagsbetreuung in den Schulen sowie mit den Wohlfahrtsverbänden schnell und unbürokratisch einen Notfallplan zu erarbeiten.“

 

Die Rheinische Post berichtete gerade ( 13:15) auf ihrem Live-Block zum Corona Vieruns

Die Schulen in NRW schließen spätestens am Mittwoch bis zu den Osterferien. Dies erfuhr unsere Redaktion von mehreren Quellen in der Landesregierung. Die Details der Regelungen wird Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ab 14.30 Uhr öffentlich vorstellen. Montag und Dienstag sei die Schulpflicht bereits aufgehoben, aber um einen flexiblen Übergang zu erreichen, gelte die Schulschließung komplett erst ab Mittwoch. Erste Schulen haben ihren Schülern mitgeteilt, dass sie ihre persönlichen Gegenstände bereits heute mit nach Hause nehmen sollen. Ob auch Kitas von den Schließungen betroffen sind, ist noch nicht klar.