Klaus Göbels, Lei­ter des Gesund­heits­amts in Düs­sel­dorf einer der Mana­ger der Corona-Krise in Düs­sel­dorf Foto: LOKALBÜRO

 

AHA-For­mel — Abstand hal­ten, Hygiene beach­ten, All­tags­maske — hat zen­trale Bedeu­tung bei der Ein­däm­mung von COVID-19

Ange­sichts stei­gen­der Infek­ti­ons­zah­len appel­liert das Gesund­heits­amt der Lan­des­haupt­stadt ver­stärkt an Düs­sel­dor­fer und Besu­cher der Stadt, einen Mund-Nasen-Schutz zu tra­gen. Neben dem Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr, Geschäf­ten und Restau­rants, in denen Mas­ken­pflicht besteht, sollte auch im öffent­li­chen Raum, wo der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern nicht gewahrt wer­den kann, ein Mund-Nasen-Schutz getra­gen wer­den, um sich und andere vor einer Anste­ckung mit SARS-CoV‑2 zu schützen.

Gesund­heits­amts­lei­ter Dr. Klaus Göbels: “Der Mund-Nasen-Schutz hat eine ganz zen­trale Bedeu­tung bei der Ver­hin­de­rung der Virus­über­tra­gung. COVID-19 ist eine Erkran­kung des Atem­trak­tes, und dort ver­meh­ren sich die Viren. Daher ist das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes einer der wich­tigs­ten und wirk­sams­ten Bau­steine, um die Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus zu ver­hin­dern und trägt somit zu einem guten und funk­tio­nie­ren­den Infek­ti­ons­schutz bei.”

Aktu­ell sind 179 Men­schen in Düs­sel­dorf am Coro­na­vi­rus erkrankt. Die soge­nannte 7‑Ta­ges-Inzi­denz liegt bei 26,8. In eini­gen umlie­gen­den Städ­ten Nord­rhein-West­fa­lens wurde in den ver­gan­ge­nen Tagen der kri­ti­sche Grenz­wert von 35 Infi­zier­ten pro 100.000 Ein­woh­nern überschritten.

Fol­gende Grund­re­geln hat das Robert Koch-Insti­tut (RKI) für das Tra­gen eines Mund-Nasen-Schut­zes bezie­hungs­weise soge­nann­ter “Com­mu­nity Mas­ken” formuliert:

  • Auch mit Maske soll­ten die gän­gi­gen Hygie­ne­vor­schrif­ten sowie der Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern wei­ter­hin ein­ge­hal­ten werden.
  • Beim Auf­zie­hen einer Maske ist dar­auf zu ach­ten, dass die Innen­seite nicht kon­ta­mi­niert wird. Die Hände soll­ten vor­her gründ­lich mit Seife gewa­schen werden.
  • Die Maske muss rich­tig über Mund, Nase und Wan­gen plat­ziert sein und an den Rän­dern mög­lichst eng anlie­gen, um das Ein­drin­gen von Luft an den Sei­ten zu minimieren.
  • Bei der ers­ten Ver­wen­dung sollte getes­tet wer­den, ob die Maske genü­gend Luft durch­lässt, um das nor­male Atmen mög­lichst wenig zu behindern.
  • Eine durch­feuch­tete Maske sollte umge­hend abge­nom­men und gege­be­nen­falls aus­ge­tauscht wer­den. Die Außen­seite der gebrauch­ten Maske ist poten­ti­ell erre­ger­hal­tig. Um eine Kon­ta­mi­nie­rung der Hände zu ver­hin­dern, sollte diese mög­lichst nicht berührt werden.
  • Nach Abset­zen der Maske soll­ten die Hände unter Ein­hal­tung der all­ge­mei­nen Hygie­ne­re­geln gründ­lich, min­des­tens 20 bis 30 Sekun­den, mit Seife gewa­schen werden.
  • Dar­über hin­aus gilt für Stoff­mas­ken folgendes:
  • Die Maske sollte nach dem Abneh­men in einem Beu­tel luft­dicht ver­schlos­sen auf­be­wahrt oder sofort gewa­schen wer­den. Die Auf­be­wah­rung sollte nur über mög­lichst kurze Zeit erfol­gen, um vor allem Schim­mel­bil­dung zu vermeiden.
  • Mas­ken soll­ten nach ein­ma­li­ger Nut­zung idea­ler­weise bei 95 Grad, min­des­tens aber bei 60 Grad gewa­schen und anschlie­ßend voll­stän­dig getrock­net wer­den. Even­tu­elle Her­stel­ler­an­ga­ben zur maxi­ma­len Zyklus­an­zahl, nach der die Fes­tig­keit und Funk­tio­na­li­tät noch gege­ben ist, sind zu beachten.

Ein Video mit Hin­wei­sen zum Thema Mund-Nasen-Schutz gibt es auf You­Tube unter: www.youtube.com/stadtduesseldorf

Für Fra­gen zum Thema “Coro­na­vi­rus” hat die Lan­des­haupt­stadt ein Infor­ma­ti­ons­por­tal ein­ge­rich­tet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona