Archiv­bild Foto: LOKALBÜRO

 

66 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 8. Januar bis Sonn­tag, 10. Januar. In 24 Fäl­len wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

Frei­tag, 8. Januar
Gegen 22 Uhr tra­fen OSD-Mit­ar­bei­ter im Frei­zeit­park Heerdt meh­rere Jugend­li­che an, die mit stö­ren­dem Ver­hal­ten auf sich auf­merk­sam mach­ten. Zwei Betei­ligte konn­ten gestellt wer­den. Einer der bei­den flüch­tete nach einem Stoß gegen eine OSD-Ein­satz­kraft. Im Rah­men eines spä­te­ren Licht­bild­ab­glei­ches bei der Poli­zei konn­ten jedoch auch die Per­so­na­lien des Geflüch­te­ten fest­ge­stellt wer­den. Es wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Ver­sto­ßes gegen die Coro­nachutz­ver­ord­nung (Alko­hol­kon­sum im öffent­li­chen Raum, Zusam­men­kunft von Per­so­nen aus meh­re­ren Haus­hal­ten und Nicht­ein­hal­tung des Min­dest­ab­stan­des) ein­ge­lei­tet. Dar­über hin­aus wurde wegen Per­so­na­li­en­ver­wei­ge­rung und Kör­per­ver­let­zung zum Nach­teil einer Ein­satz­kraft Straf­an­zeige erstattet.

Dienst­kräfte des OSD stell­ten gegen 0.40 Uhr Par­ty­lärm aus meh­re­ren Zim­mern eines Hotels in Ober­bilk fest. Im Zuge der Kon­trolle stellte sich her­aus, dass die dort unter­ge­brach­ten Gäste zu tou­ris­ti­schen Zwe­cken beher­bergt wur­den. Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den ein­ge­lei­tet. Dar­über hin­aus wur­den in einem Inter­net­cafe, einem Kiosk und einem Imbiss Ver­stöße gegen die Coro­na­schutz­ver­ord­nung fest­ge­stellt und je mit Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren geahndet.

Sams­tag, 9. Januar
Im Rah­men der Beglei­tung zweier Demons­tra­tio­nen in Stadt­mitte lei­te­ten OSD-Dienst­kräfte meh­rere Ord­nungs­wid­rig­kei­ten auf­grund von Ver­stö­ßen gegen die Mas­ken­pflicht sowie der Nicht­ein­hal­tung des Min­dest­ab­stan­des ein. Außer­dem wur­den im gesam­ten Stadt­ge­biet meh­rere Ansamm­lun­gen von Fei­ern­den auf­ge­löst und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren gegen die gestell­ten Betei­lig­ten eingeleitet.

In Ober­bilk tra­fen OSD-Mit­ar­bei­ter kurz vor Mit­ter­nacht in einer Shis­ha­bar Gäste an. Die Dienst­kräfte des OSD lei­te­ten Ord­nungs­wid­ri­gei­ten­ver­fah­ren ein und ver­sie­gel­ten zudem drei Glücksspielautomaten.

Sonn­tag, 10. Januar
Der Strei­fen­dienst des OSD lei­tete zwi­schen 13 Uhr und 17 Uhr 15 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren auf­grund von Ver­stö­ßen gegen die Mas­ken­pflicht ein. In zwei Loka­len in Stadt­mitte stell­ten OSD-Mit­ar­bei­ter Ver­stöße gegen die Mas­ken­pflicht und das Bewir­tungs­ver­bot fest. Ent­spre­chende Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

Im Rah­men einer Nach­kon­trolle in Stadt­mitte kon­trol­lier­ten Ein­satz­kräfte des OSD unter Hin­zu­nahme der Poli­zei eine Woh­nung, in der sechs Glück­spiel­ge­räte sicher­ge­stellt wur­den. Am Vor­tag hat­ten OSD-Mit­ar­bei­ter zwölf Men­schen im Kel­ler­ab­gang des betrof­fe­nen Hau­ses ange­trof­fen und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren eingeleitet.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 8. Januar, bis Sonn­tag, 10. Januar, 146 Ein­sätze, von denen 66 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März bezif­fert sich auf 18.299, von denen 9.064 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen 103 Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 12.869.

 

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