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Vir­tu­elle Werk­statt: Im Hin­blick auf den zwei­ten Bau­ab­schnitt, der auch die Rhein­que­rung beinhal­tet, wer­den wei­tere Ziel­grup­pen beteiligt/30 Ver­eine und Ver­bände sind eingeladen

Jetzt wer­den Ver­eine und Orga­ni­sa­tio­nen in den Pla­nungs­dia­log zum zwei­ten Bau­ab­schnitt der U81, der auch die Rhein­que­rung beinhal­tet, ein­ge­bun­den. Dazu fin­det am Sams­tag, 20., und Sonn­tag, 21. März, eine Werk­statt der Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen vir­tu­ell statt. 30 Ver­eine und Ver­bände sind dazu ein­ge­la­den. Die Vari­an­ten­vor­schläge, die für die­sen Bau­ab­schnitt der neuen Stadt­bahn­li­nie U81 dis­ku­tiert wer­den, sind vielfältig.

Wie bereits die Pla­nungs­werk­statt Ende Januar mit Men­schen vor Ort, wird auch die Werk­statt der Ver­eine und Ver­bände vir­tu­ell statt­fin­den. Zum zwei­tä­gi­gen Inten­siv­work­shop hat das Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen, Wirt­schafts­ver­bände, ansäs­sige Unter­neh­men sowie Natur­schutz­ver­bände aus Düs­sel­dorf, Meer­busch, Neuss und Kre­feld ein­ge­la­den. Die Inter­es­sen der Ver­bände und Ver­eine wer­den dabei als sehr unter­schied­lich ein­ge­schätzt. Anwoh­nende wer­den genauso ver­tre­ten sein wie der Umwelt- und Natur­schutz. Auch Unter­neh­men wie die Böh­ler-Werke oder die Mer­kur Spiel-Arena sind mit dabei — denn schließ­lich sol­len ihre Ver­an­stal­tungs­gäste und Mit­ar­bei­tende der Fir­men zukünf­tig die U81 nut­zen kön­nen. Gemein­sam dis­ku­tie­ren die Teil­neh­mer mög­li­che Trassenverläufe.

Viele Vari­an­ten im Gespräch
In der Pla­nungs­werk­statt im Januar haben die Teil­neh­men­den bereits sehr unter­schied­li­che Alter­na­ti­ven für die Rhein­que­rung der U81 vor­ge­schla­gen: Von der Arena zum Hand­wei­ser ent­we­der über Lörick, den See­stern oder über Büde­rich. “Oben­drü­ber oder unten­durch?” lau­tete die Frage zur Rhein­que­rung. Auch Alter­na­ti­ven über die Theo­dor-Heuss-Brü­cke oder ent­lang der A44 wur­den diskutiert.

Alle Vor­schläge bie­ten nun die Grund­lage für die kom­mende Betei­li­gung von Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen. Anschlie­ßend müs­sen die Tras­sen­ver­läufe sorg­fäl­tig abge­wo­gen wer­den, um am Ende eine best­mög­li­che Vor­zugs­va­ri­ante zu ermit­teln. Dabei gibt es eine Viel­zahl an Schutz­gü­tern und öffent­li­che Belange zu berück­sich­ti­gen. Die früh­zei­tige und direkte Ein­be­zie­hung der Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen in die­sen Pro­zess soll zur erfolg­rei­chen Pla­nung der U81 beitragen.

Hin­ter­grund: U81 und Planungsdialog
Mit der U81 bekommt die Lan­des­haupt­stadt eine neue Stadt­bahn­li­nie. Bereits im Bau befin­det sich der erste Abschnitt zwi­schen Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fen und Frei­li­grath­platz, und somit die wich­tige Anbin­dung des Air­ports an das Stadt­bahn­netz. Die U81 soll dar­über hin­aus zur Ver­kehrs­wende in der Lan­des­haupt­stadt bei­tra­gen. Die Stär­kung des ÖPNV führt zu einer Redu­zie­rung von Treibhausgasen.

“An der Pla­nung für den zwei­ten Bau­ab­schnitt der U81 sol­len die Men­schen vor Ort mit­wir­ken. Es gilt die best­mög­li­che Tras­sen­va­ri­ante der Quer­ver­bin­dung zwi­schen Messe und Hand­wei­ser zu fin­den”, erläu­tert Ver­kehrs­de­zer­nen­tin Cor­ne­lia Zuschke. Das Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment der Lan­des­haupt­stadt hat dafür einen umfang­rei­chen Pla­nungs­dia­log mit Inter­es­sier­ten und Betrof­fe­nen aus Stadt­ver­wal­tung, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft ins Leben gerufen.

Die Covi­d19-Pan­de­mie lässt wei­ter­hin keine Vor-Ort-Ver­an­stal­tun­gen zu. Mit den vir­tu­el­len Werk­stät­ten wird ermög­licht, dass die Betei­li­gung zur neuen Stadt­bahn­li­nie wei­ter­geht. Die Dia­log­be­reit­schaft und Trans­pa­renz wäh­rend des Pla­nungs­ver­fah­rens zum zwei­ten Bau­ab­schnitt der U81 sind dem Amt für Ver­kehrs­ma­nage­ment ein beson­de­res Anlie­gen — und das zahlt sich aus. Bereits bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung am 10. Sep­tem­ber 2020 nah­men rund 200 Inter­es­sierte aus Düs­sel­dorf, Kre­feld, Meer­busch und Neuss im Con­gress Cen­ter Düs­sel­dorf teil. Online ver­folg­ten wei­tere rund 180 Men­schen die Dis­kus­sion. Zur Pla­nungs­werk­statt der Men­schen vor Ort Ende Januar erreich­ten das Amt mehr als 200 Anmel­dun­gen; 68 Per­so­nen, dar­un­ter auch zufäl­lig aus­ge­wählte Men­schen, nah­men teil. An die guten Erfah­run­gen die­ser ers­ten vir­tu­el­len Werk­statt soll nun ange­knüpft werden.

Poli­tik und die inter­es­sierte Öffent­lich­keit wer­den infor­miert Alle Ergeb­nisse sind doku­men­tiert und ab sofort auf der Pro­jekt­web­seite ver­öf­fent­licht: https://www.duesseldorf.de/verkehrsmanagement/mit-bus-und-bahn/stadtbahnstrecke-u81/2‑ba-rheinquerung/buergerdialog.html. Dort gibt es auch wei­tere Infor­ma­tio­nen zu den nächs­ten Schrit­ten des Planungsdialogs.

 

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