Archiv­bild — Rhein­kir­mes 2019 Foto: LOKALBÜRO

 

Minis­ter Pink­wart und Minis­ter Lau­mann: Mit Hygie­nekon­zept könn­ten im Spät­som­mer erste regio­nale Feste unter freiem Him­mel stattfinden

Sin­kende Infek­ti­ons- und stei­gende Impf­zah­len schaf­fen in vie­len Berei­chen Öff­nungs­per­spek­ti­ven. Setzt sich diese posi­tive Ent­wick­lung sta­bil fort, sind auch wei­tere Locke­run­gen für den spä­ten Som­mer oder Herbst mög­lich. Über mit­tel- bis lang­fris­tige Öff­nungs­per­spek­ti­ven für Betrei­ber von Volks­fes­ten, Kir­mes- und Markt­ver­an­stal­tun­gen tausch­ten sich Wirt­schafts­mi­nis­ter Prof. Dr. Andreas Pink­wart und Gesund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Lau­mann mit Albert Rit­ter, Prä­si­dent des Deut­schen Schau­stel­ler­bun­des und Vor­sit­zen­der der Arbeits­ge­mein­schaft der Schau­stel­ler­ver­bände in Nord­rhein-West­fa­len, aus.

Minis­ter Pink­wart: „Auch für tra­di­tio­nelle, regio­nale Ver­an­stal­tun­gen mit begrenz­tem Teil­neh­mer­kreis und fami­li­en­ori­en­tier­tem Cha­rak­ter unter freiem Him­mel muss es mit einem ent­spre­chen­den Hygie­nekon­zept Öff­nungs­per­spek­ti­ven geben. Diese Ver­an­stal­tun­gen, die ein wich­ti­ges Kul­tur­gut die­ses Lan­des sind, sind anders zu bewer­ten als Groß­ver­an­stal­tun­gen mit inter­na­tio­na­lem Publi­kum, die oft­mals weit­ge­hend in geschlos­se­nen Groß­zel­ten statt­fin­den. Bei einem wei­te­ren Rück­gang des Infek­ti­ons­ge­sche­hens bestehen für tra­di­tio­nelle, regio­nale Volks­feste unter freiem Him­mel gute Aus­sich­ten für den Spät­som­mer. Vor­aus­ge­setzt, es liegt ein Hygie­nekon­zept vor. Ver­an­stal­ter soll­ten ihre Pla­nun­gen nicht zu früh abbrechen.“

Minis­ter Lau­mann: „Ich wün­sche mir sehr, dass unsere belieb­ten tra­di­tio­nel­len Feste in den Regio­nen Nord­rhein-West­fa­lens so schnell wie mög­lich wie­der statt­fin­den kön­nen. Wir wer­den alles dar­an­set­zen, ins­be­son­dere durch einen wei­ter­hin guten Fort­schritt beim Imp­fen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, dass diese Ver­an­stal­tun­gen so bald wie mög­lich wie­der besucht wer­den kön­nen. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich ver­stehe, dass Ver­an­stal­ter eine Pla­nungs­per­spek­tive benö­ti­gen. Hier sind in der Ver­gan­gen­heit gute Hygie­nekon­zepte ent­wi­ckelt wor­den. Bei einem nach­hal­tig sta­bi­len und nied­ri­gen Infek­ti­ons­ge­sche­hen und einem erheb­li­chen Impfort­schritt kön­nen sol­che umfas­sen­den Kon­zepte berück­sich­tigt wer­den. Die tem­po­rä­ren Frei­zeit­parks aus dem ver­gan­gen Jahr stel­len dabei ein gutes Bei­spiel dar, wie bei begrenz­ter Besu­cher­zahl und ent­spre­chen­dem Hygie­nekon­zept das Infek­ti­ons­ri­siko mini­miert wer­den kann.“

Albert Rit­ter: „Schau­stel­ler brau­chen keine lang­fris­ti­gen Vor­lauf­zei­ten und sind auch bereit, even­tu­elle Miet­ver­träge mit kurz­fris­ti­gen Auf­lö­sungs­klau­seln zu akzep­tie­ren – wenn sie end­lich eine Per­spek­tive bekom­men. Wir ver­fü­gen bereits über Hygie­neschutz-Kon­zepte aus dem Jahr 2020, als soge­nannte tem­po­räre Frei­zeit­parks ver­an­stal­tet wer­den konn­ten, bei denen ein Infek­ti­ons­ge­sche­hen nicht nach­ge­wie­sen wurde.“