von links: Willi Stof­fels (Stof­fels — Flo­rale Gestal­tung), Dr. Klaus Vor­gang (Pro Düs­sel­dorf), Jörg Lan­gen­horst (Gar­ten­amt Düs­sel­dorf), Mela­nie Schwanke, Inge Nitz­sche (beide AG Ben­rath), Dr. Karl-Heinz Graf (Bezirks­bür­ger­meis­ter). Foto: PD

 

Den Düs­sel­dor­fern blüht wie­der was – gleich 462 Mal. In die­sen Tagen wer­den in den Stadt­tei­len der Lan­des­haupt­stadt Blu­men­oa­sen und ‑schiffe auf­ge­stellt, die das Grau der Bür­ger­steige und Stra­ßen bun­ter machen sol­len. Die Aktion ist initi­iert von PRO DÜSSELDORF e.V, dem Ver­ein, der sich darum küm­mert, dass die Stadt lebens- und lie­bens­wert bleibt. Die Bezirks­ver­wal­tungs­stel­len haben die kon­kre­ten Stand­orte aus­ge­sucht. Vor­aus­set­zung war, dass sich über­all Paten – Geschäfts­in­ha­ber und Pri­vat­leute – fin­den, die die regel­mä­ßige Pflege, vor allem die Bewäs­se­rung der Blu­men über­neh­men. PRO DÜSSELDORF und die Bezirks­ver­tre­tun­gen tei­len sich die Auf­stell­kos­ten. Das städ­ti­sche Gar­ten­amt, Stof­fels Flo­rale Gestal­tung sowie die Gärt­ne­rei Böh­mann-Ilbertz über­neh­men die gärt­ne­ri­sche Gestaltung.

In die­sem Jahr wer­den mehr Blu­men­oa­sen (461) auf­ge­stellt als in den Vor­jah­ren – 437 (2019) und 431 (2018). Beson­ders stark ver­tre­ten sind die Bezirks­ver­tre­tun­gen 3 (105) und 1 (86). Die meis­ten Kübel (294) pflanzt das städ­ti­sche Gar­ten­amt. Die Gärt­ne­reien über­neh­men 167 „Oasen“ – Stof­fels Flo­rale Gestal­tung (109) und Böh­mann-Ilbertz (58).

Düs­sel­dorf ist bunt und blu­men­reich – aber nicht alle Berei­che der Stadt sind gleich gut ver­sorgt. Oft feh­len Flä­chen, auf denen etwas blü­hen könnte. Stra­ßen, Park­plätze, Rad­wege und Bür­ger­steige haben Vor­rang – und bestim­men letzt­lich das Stadt­bild. PRO DÜSSELSDORF kämpft dage­gen zusam­men mit den Bezirks­ver­tre­tun­gen an. Seit 2005 gehört das Auf­stel­len von Blu­men­kü­beln zum Akti­ons­pro­gramm von PRO DÜSSELDORF.

Dr. Klaus Vor­gang vom PRO DÜS­SEL­DORF-Vor­stand erläu­tert die­ses Enga­ge­ment: „Wir freuen uns, dass wir gemein­sam mit den Bezirks­ver­tre­tun­gen, dem Gar­ten­amt und den pri­va­ten Gärt­ne­reien die Stadt­teile ein wenig erblü­hen las­sen kön­nen. Die Pflege durch die loka­len Blu­men­pa­ten und Wäs­sern ist beson­ders wichtig.“