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15 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung am Wochenende

15 Ein­sätze im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­zeich­nete der Ord­nungs- und Ser­vice­dienst (OSD) der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf von Frei­tag, 3. Sep­tem­ber, bis Sonn­tag, 5. September.

Frei­tag, 3. September
Auf­grund des hohen Besu­cher­auf­kom­mens in der Mer­ten­sgasse und der Kur­zen Straße wurde in den spä­ten Abend­stun­den ein Ein­grei­fen erfor­der­lich: OSD-Mit­ar­bei­ter spra­chen die Alt­stadt­gäste an und baten sie, weiterzugehen.

Sams­tag, 4. September
Am spä­ten Abend wurde eine OSD-Streife am Burg­platz von zwei Mäd­chen um Hilfe gebe­ten, die nach eige­nen Anga­ben beläs­tigt und geschla­gen wur­den. Der ver­meint­li­che Täter wurde durch die Ein­satz­kräfte gestellt und der Poli­zei übergeben.

Außer­halb von Corona
Bei einer Schwer­punkt­kon­trolle am Elb­see, die unter Betei­li­gung der Unte­ren Natur­schutz­be­hörde und Ein­satz­kräf­ten des Ord­nungs­am­tes Hil­den statt­fand, konn­ten keine gra­vie­ren­den Fest­stel­lun­gen getrof­fen wer­den. Ledig­lich in drei Fäl­len wur­den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Betre­tens des abge­sperr­ten Natur­schutz­ge­bie­tes eingeleitet.

Sonn­tag, 5. September
Bei einer Ver­an­stal­tung in Sto­ckum stie­ßen die Mit­ar­bei­ter des OSD auf eine Ver­an­stal­tung mit rund 1.800 Besu­chern — geneh­migt waren nur etwa ein Drit­tel der Teil­neh­mer. Die Gäste tanz­ten, san­gen, tru­gen kaum Mas­ken und hiel­ten kei­ner­lei Abstände. Den OSD-Ein­satz­kräf­ten wurde durch den Ver­an­stal­ter mit­ge­teilt, dass im Vor­ver­kauf 800 Ein­tritts­kar­ten sowie an der Tages­kasse rund 1.000 Kar­ten ver­kauft wur­den. Die 3G-Regeln wur­den kaum ein­ge­hal­ten, der Haupt­teil der Besu­cher konnte ledig­lich einen Anti­gen-Schnell­test vorzeigen.

Die OSD-Mit­ar­bei­ter unter­sag­ten den wei­tere Ver­kauf an der Tages­kasse und gaben dem Ver­an­stal­ter die Mög­lich­keit, die Situa­tion in eige­ner Regie auf­zu­lö­sen und zu klä­ren. Ein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wurde eingeleitet.

OSD-Ein­satz­zah­len
Ins­ge­samt ver­zeich­nete der OSD von Frei­tag, 3. Sep­tem­ber, bis Sonn­tag, 5. Sep­tem­ber, 311 Ein­sätze, von denen 15 im Zusam­men­hang mit der Über­wa­chung oder Durch­set­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung stan­den. Die Gesamt­zahl der qua­li­fi­zier­ten Gesamt­ein­sätze des OSD seit dem 18. März 2020 bezif­fert sich auf 40.005, von denen 15.630 Bezug zur Umset­zung der Coro­na­schutz­ver­ord­nung hat­ten. In der Leit­stelle gin­gen 15 Anrufe zum Thema Coro­na­schutz ein. Die Gesamt­zahl der zum Thema “Corona” seit dem 18. März 2020 in der OSD-Leit­stelle ein­ge­gan­ge­nen Anrufe beläuft sich auf 19.073.