Hier wer­den Back­wa­ren und Roh­stoffe ent­sorgt Foto: LOKALBÜRO

 

Zwei tote Mäuse haben den Betrieb von der Bäcke­rei Hin­kel in der Alt­stadt lahm­ge­legt. Als heute mor­gen zwei Mit­ar­bei­ter vom Amt für Ver­brau­cher­schutz bei einer rou­ti­ne­mä­ßi­gen Kon­trolle davon erfuh­ren, haben sie sofort beide Hin­kel Läden geschlossen.

Alles was an Brot und Back­wa­ren vor­han­den war, musste ver­nich­tet wer­den. Es han­delt sich um 3.000 Brote und rund 20.000 Bröt­chen. Fer­ner ver­nich­tet wer­den muss­ten auch die vor­han­de­nen Roh­stoffe. Hin­kel sel­ber schätzt den Scha­den auf rund 30.000 €.

Wie Josef Hin­kel dem Loka­büro gegen­über erklärte kann er lücken­los seine Hygie­nekon­trol­len, die er wöchent­lich durch einen Schäd­lings­be­kämp­fer  durch­füh­ren lässt, nach­wei­sen. Außer­dem beschäf­tigt er einen Mit­ar­bei­ter der sich nur um Rei­ni­gung und evt. Durch­lässe für die klei­nen Nager kümmert.

Trotz aller Kon­trol­len und Vor­sorge läßt es sich gerade in der Alt­stadt nicht ver­mei­den, das mal ein Mäus­chen den Weg in die Back­stube  fin­det. Aber hier wird sie dann gleich gefan­gen So auch die bei­den Mäuse von heute. Ob die Anord­nung der ent­spre­chen­den Behörde rich­tig ist, mag dahin­ge­stellt sein. Eine Alt­stadt ohne Mäuse gibt es nicht.

Hin­kel hofft ab Mitt­woch wie­der für seine Kun­den da zu sein.