Die Zen­tral­bi­blio­thek im KAP1: Die über zwei Ebe­nen, rund 8.000 Qua­drat­me­ter große Publi­kums­flä­che behei­ma­tet über 300.000 Medien,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

 

Am 6. Novem­ber öff­nen die bei­den Insti­tute am Kon­rad-Ade­nauer-Platz 1: Infos rund um die Eröff­nung und den neuen Standort

Der Count­down läuft und die Vor­freude steigt: In weni­ger als drei Tagen, am Sams­tag, 6. Novem­ber, eröff­nen die Zen­tral­bi­blio­thek und das Forum Freies Thea­ter (FFT) im KAP1 und kön­nen ihre neuen Räum­lich­kei­ten den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern prä­sen­tie­ren. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler und Kul­tur­de­zer­nent Hans-Georg Lohe wer­den gemein­sam mit den Nut­zern die ers­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher begrü­ßen. Kurz vor der Eröff­nung hat­ten die Zen­tral­bi­blio­thek und das FFT zu einer Vor­be­sich­ti­gung für Medi­en­ver­tre­te­rin­nen und Medi­en­ver­tre­tern am Mitt­woch, 3. Novem­ber, ein­ge­la­den. Den Rund­gang über die Flä­chen über­nah­men Man­fred Krick, Pro­jekt­lei­tung KAP1, Stadt­bü­che­reien-Direk­tor Dr. Nobert Kamp, der Lei­ter der Zen­tral­bi­blio­thek, Ste­phan Schwe­ring, sowie die Künst­le­ri­sche Lei­tung und Geschäfts­füh­rung des FFT, Kath­rin Tie­de­mann, der lei­tende Dra­ma­turg und stell­ver­tre­tende Geschäfts­füh­rer, Chris­toph Rech, und der tech­ni­sche Lei­ter, Nino Petrich.

Dr. Nor­bert Kamp, Direk­tor der Stadt­bü­che­reien: “Wir haben mit dem gesam­ten Team lange Monate auf die­sen Tag hin­ge­ar­bei­tet. Und nach den beson­ders auf­re­gen­den letz­ten Wochen freuen wir uns jetzt, den Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern diese groß­ar­tige neue Zen­tral­bi­blio­thek zu über­ge­ben, damit ‘Herz’ und ‘Hirn’ eine Seele bekommen.”

Kath­rin Tie­de­mann, Künst­le­ri­sche Lei­tung und Geschäfts­füh­rung des FFT: “Hier ent­steht ein Ort der Begeg­nung für Kunst und Publi­kum. Das FFT wird wei­ter­hin die Platt­form für frei pro­du­zie­rende dar­stel­lende Künst­le­rin­nen und Künst­ler und Grup­pen sein, an dem die aktu­el­len künst­le­ri­schen Ent­wick­lun­gen ver­folgt wer­den. Dar­über hin­aus wol­len wir ins­be­son­dere das Foyer zum Treff­punkt für Akteure der Stadt­ge­sell­schaft machen. Wir freuen uns auf die Koope­ra­tion mit der Zen­tral­bi­blio­thek und wei­te­ren Part­ne­rin­nen und Part­nern sowie auf die neue Nach­bar­schaft im Bahnhofsviertel.”

Zum Eröff­nungs­tag
Die Zen­tral­bi­blio­thek lädt am Eröff­nungs­wo­chen­ende, 6./7. Novem­ber, jeweils von 11 bis 18 Uhr zu “Tagen der offe­nen Tür” ein. Inter­es­sierte kön­nen dann nicht nur die neue Flä­che erkun­den, son­dern die Büche­rei direkt wie üblich nut­zen und so zum Bei­spiel auch die ers­ten Aus­lei­hen am neuen Stand­ort täti­gen. Ergänzt wird dies durch “Kul­tur­häpp­chen”: So gibt es kleine Häpp­chen Musik, lite­ra­ri­sche Schnip­sel, Inter­ven­tio­nen von Slam-Poe­ten, Schreib­spie­le­reien und künst­le­ri­sche Gesprächsim­pulse. Zudem kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher in der Aus­stel­lung “Von der Volks­bü­che­rei zum Kul­turhot­spot“ die Geschichte der Zen­tral­bi­blio­thek erkun­den. Wer sich am Eröff­nungs­tag, 6. Novem­ber, unter den ers­ten Gäs­ten befin­det, den erwar­tet ein klei­nes Eröff­nungs­ge­schenk: Die ers­ten zehn Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten einen Gut­schein für eine Biblio­theks­karte. In den Wochen nach der Eröff­nung bie­tet die Zen­tral­bi­blio­thek zudem zwei­mal täg­lich eine Füh­rung zum Ken­nen­ler­nen durch die neue Zen­tral­bi­blio­thek an. Treff­punkt ist die Pro­me­nade. Mon­tags bis frei­tags jeweils um 11 und um 17 Uhr. Sams­tags um 11 und um 14 Uhr.

Besu­che­rin­nen und Besu­cher der Stadt­bü­che­reien müs­sen für die Biblio­theks­nut­zung kei­nen Immu­ni­sie­rungs­nach­weis erbrin­gen. Bei Lesun­gen und ande­ren Ver­an­stal­tun­gen der Stadt­bü­che­reien gilt die 2G-Rege­lung. Grund­sätz­lich besteht wei­ter­hin die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Maske. Hier­auf kann jedoch, bei Ver­an­stal­tun­gen, an fes­ten Sitz- und Steh­plät­zen ver­zich­tet werden.

Auch das FFT öffnet am 6. Novem­ber ab 11 Uhr seine Räume für Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Inter­es­sierte können die Theaterräume sowie eine Aus­stel­lung des Künstlers Jan Lemitz besich­ti­gen, der den Umbau des ehe­ma­li­gen Post­ver­teil­zen­trums foto­gra­fisch beglei­tet hat. Zu jeder vol­len Stunde wer­den außer­dem Füh­run­gen durch das neue Thea­ter ange­bo­ten. Ab 18 Uhr lädt das FFT zum “House­war­ming” ein. Unter ande­rem gestal­ten die bei­den Tän­ze­rin­nen und Sän­ge­rin­nen Annick Choco (Abidjan/Paris) und Monts­er­rat Gardó Cas­tillo (Barcelona/Düsseldorf) zum Auf­takt der Per­for­mance-Reihe “Poli­tics of Invi­ta­tion”, bei der es um Gast­ge­ber­schaft und Ein­la­dungs­po­li­tik als kura­to­ri­sche Pra­xis geht, eine Show zum Thema “Aus­ge­hen!”, zu der sie unter ande­rem auch Ted Gaier (Gol­dene Zitro­nen, DJ Argu­men­te­pan­zer, Ham­burg) ein­ge­la­den haben. Wei­tere Bei­träge zur Eröff­nungs­feier kom­men von der Per­for­mance­gruppe sub­bot­nik und von der Künst­le­rin Sieg­mar Zacha­rias. Anläss­lich der Eröff­nung wer­den Bür­ger­meis­te­rin Clara Ger­lach, Dr. Andrea Fir­menich, Gene­ral­se­kre­tä­rin Kunst­stif­tung NRW, sowie Hol­ger Berg­mann, Fonds Dar­stel­lende Künste, ein Gruß­wort sprechen.

Bei allen Ver­an­stal­tun­gen im FFT gilt bis auf Wei­te­res die 2G-Regel.