Die Anschluss­stelle Heerd­ter Loh­weg auf die B7 ist fer­tig­ge­stellt und ist ab sofort für den Auto­ver­kehr freigegeben,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Amt für Brücken‑, Tun­nel- und Stadtbahnbau

 

Vier­spu­rige, 66 Meter lange und 25,5 Meter breite Brü­cke kann erst­mals durch Kraft­fahr­zeuge genutzt werden

Nach­dem die Brü­cke am Heerd­ter Loh­weg seit Dezem­ber 2021 zunächst von zu Fuß Gehen­den und Rad­fah­ren­den pas­siert wer­den konnte, ist sie nach Abschluss der Rest­ar­bei­ten ab sofort auch für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr frei­ge­ge­ben. Damit kann die vier­spu­rige, 66 Meter lange und 25,5 Meter breite Brü­cke erst­mals vom Auto­ver­kehr genutzt werden.

“Mit der neuen Anschluss­stelle Heerd­ter Loh­weg wurde ein wei­te­rer Teil des Ver­kehrs­kon­zep­tes Heerdt/Oberkassel umge­setzt, wodurch eine räum­lich und zeit­lich gute Anbin­dung an das Fern­stra­ßen­netz her­ge­stellt wer­den konnte”, erklärt Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Kel­ler. Nach der Öff­nung der Brü­cke wer­den ihre Aus­wir­kun­gen auf den Ver­kehrs­fluss zudem nun genau eva­lu­iert, um bei even­tu­el­len Beein­träch­ti­gun­gen im Netz nach­steu­ern zu kön­nen. Zuletzt erfolg­ten die Kor­ro­si­ons­schutz­ar­bei­ten. Um diese unab­hän­gig von den Wit­te­rungs­be­din­gun­gen durch­füh­ren zu kön­nen, wur­den die Geh­wege eingehaust.

“Wäh­rend der Ein­hau­sung wur­den meh­rere Kor­ro­si­ons­schutz­schich­ten im Geh­weg­be­reich auf­ge­tra­gen. Um die Sicher­heit der zu Fuß Gehen­den und Rad­fah­ren­den zu gewähr­leis­ten, wurde als Deck­schicht ein rutsch­hem­men­der Belag gewählt“, erläu­tert Jochen Kral, Dezer­nent für Mobi­li­tät und Umwelt. Am letz­ten Juli-Wochen­ende fand die obli­ga­to­ri­sche erste Bau­werks­haupt­prü­fung statt. Ab sofort kön­nen nun Auto­fah­rende regu­lär die Fahr­bahn nut­zen, wäh­rend dem Rad- und Fuß­ver­kehr die fer­tig­ge­stell­ten Geh- und Rad­wege zur Ver­fü­gung stehen.

Hin­ter­grund:
Die Bau­ar­bei­ten wur­den im Som­mer 2019 begon­nen. Die Gesamt­kos­ten für den Bau der Anschluss­stelle Heerd­ter Loh­weg betra­gen 29,7 Mil­lio­nen Euro. Es wur­den Lan­des­mit­tel in Höhe von knapp 12,2 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt, so dass der Anteil der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf für die­ses Infra­struk­tur­pro­jekt bei 17,5 Mil­lio­nen Euro liegt.

Ver­zö­ge­run­gen durch Lie­fer­eng­pässe im Som­mer 2021 haben dazu geführt, dass noch aus­ste­hende Arbei­ten am Stahl wit­te­rungs­be­dingt nicht plan­mä­ßig aus­ge­führt wer­den konn­ten. In den ver­gan­ge­nen Wochen konnte die Anschluss­stelle nun end­gül­tig fer­tig­ge­stellt werden.

Auf gro­ßes Inter­esse stieß bei die­sem Pro­jekt der Brü­cken­ein­schub, der im Novem­ber 2020 statt­ge­fun­den hat.

Der Rats­be­schluss zum Gesamt­ver­kehrs­kon­zept Heerdt/Oberkassel sieht im Fol­gen­den auch die dau­er­hafte Sper­rung der Anschluss­stel­len Hee­sen­straße und Bene­dik­tus­straße vor.