Bei der Jugend­be­rufs­hilfe wer­den die Hygie­nekits für Senio­ren in Umschläge gesteckt und für den Ver­sand vorbereitet,©Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Das Amt für Sozia­les hat in Corona-Zei­ten die Senio­ren beson­ders im Blick. Da viele von ihnen Vor­er­kran­kun­gen haben, müs­sen sie sich beson­ders schüt­zen. Mit Beginn der Mas­ken­pflicht beim Ein­kau­fen und im Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr hat das Amt für Sozia­les am ver­gan­ge­nen Wochen­ende bereits ins­ge­samt 1.300 soge­nann­ten Hygie­nekits an Senio­rin­nen und Senio­ren ver­schickt. Jedes Kit ent­hält einen Mund-Nasen-Bede­ckung sowie eine Anlei­tung zur rich­ti­gen Benut­zung und wurde von der Feu­er­wehr zusam­men­ge­stellt. 9.000 wei­tere Hygie­nekits wer­den gerade ver­sand­fer­tig gemacht. Sie wer­den bei der Jugend­be­rufs­hilfe an der Emma­straße ver­packt und anschlie­ßend von dort unmit­tel­bar auf den Post­weg gebracht.

Zeit­gleich erhal­ten die 32 “zen­tren plus” in den Düs­sel­dor­fer Stadt­tei­len eben­falls Hygie­nekits. Von dort wer­den sie an die Senio­rin­nen und Senio­ren ver­teilt, mit denen die “zen­tren plus” in Kon­takt ste­hen. Wenn zum Bei­spiel Ein­käufe durch die “zen­tren plus” erle­digt wer­den, erhal­ten die Senio­ren direkt einen Mund-Nasen-Bede­ckung bei ihrer Lie­fe­rung dazu. Die Liga der Wohl­fahrts­ver­bände ist dabei ein ver­läss­li­cher Part­ner des Amtes für Sozia­les. “Mit die­ser Aktion wol­len wir bei den Senio­rin­nen und Senio­ren das Bewusst­sein stär­ken, dass sich jeder auch selbst schüt­zen muss. Ich danke allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern, die durch ihren Ein­satz – auch am Wochen­ende — diese Aktion mög­lich gemacht haben”, sagt Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Gei­sel. Der Ver­sand von über 10.000 Hygie­nekits war eine ein­ma­lige Aktion und ist nun abgeschlossen.

Das Ehe­paar Heidi und Gün­ter Rahn (80/79 Jahre) aus Mör­sen­broich gehörte zu den ers­ten Düs­sel­dor­fe­rin­nen und Düs­sel­dor­fern, die das Hygie­nekit bekom­men und gleich aus­ge­packt haben. “Wir bedan­ken uns bei der Stadt Düs­sel­dorf und freuen uns über die­sen Ser­vice. Bei unse­ren Spa­zier­gän­gen in der nähe­ren Umge­bung und bei den wöchent­li­chen Ein­käu­fen schüt­zen wir mit dem Tra­gen der Mund-Nasen-Bede­ckung so unter ande­rem die ande­ren Men­schen, die die Locke­run­gen der Corona-Bestim­mun­gen zu locker sehen und den Sicher­heits­ab­stand nicht ein­hal­ten”, meint Gün­ter Rahn.

Für Fra­gen zum Thema “Coro­na­vi­rus” hat die Lan­des­haupt­stadt ein Infor­ma­ti­ons­por­tal ein­ge­rich­tet unter der Adresse: www.duesseldorf.de/corona