Am Don­ners­tag, 9. Dezem­ber, wur­den zwei japa­ni­sche Zusatz-Stra­ßen­schil­der an der Immer­mann­straße von Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Annette Klinke und dem japa­ni­schen Gene­ral­kon­sul Kimi­n­ori Iwama der Öffent­lich­keit übergeben,©Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

 

Japa­ni­sche Stra­ßen­schil­der im Düs­sel­dor­fer “Little Tokyo-Vier­tel”: Am Don­ners­tag, 9. Dezem­ber, wur­den zwei Zusatz­schil­der an der Immer­mann­straße von Bezirks­bür­ger­meis­te­rin Annette Klinke und dem japa­ni­schen Gene­ral­kon­sul Kimi­n­ori Iwama der Öffent­lich­keit übergeben.

Die Schil­der befin­den sich an der Kreu­zung Immermannstraße/Karlstraße und auf der Höhe des Ernst-Schnei­der-Plat­zes. Das Haupt­zen­trum der japa­ni­schen Gemeinde rund um die Immer­mann­straße erhält damit als Ergän­zung zu den dort befind­li­chen, regu­lä­ren Stra­ßen­schil­dern auch Stra­ßen­schil­der mit japa­ni­schen Schriftzeichen.

Den Beschluss zur Ergän­zung der Stra­ßen­schil­der hat die Bezirks­ver­tre­tung 1 in ihrer Sit­zung am 1. Okto­ber getrof­fen. Damit wird die Anre­gung aus der Bür­ger­schaft auf­ge­nom­men, “auf der Immer­mann­straße auch japa­ni­sche Stra­ßen­na­men­s­chil­der zu instal­lie­ren, im Sinne eines zu erwar­ten­den posi­ti­ven Mar­ke­ting-Effek­tes sowie zur Unter­stüt­zung der tou­ris­ti­schen Atmo­sphäre des Little Tokyo-Viertels”.

Hin­ter­grund
Mehr als 8.400 Japa­ne­rin­nen und Japa­ner leben in Düs­sel­dorf – zudem haben sich rund 600 japa­ni­sche Unter­neh­men im Groß­raum Düs­sel­dorf ange­sie­delt. Dar­über hin­aus ver­fügt Düs­sel­dorf über eine her­vor­ra­gende japa­ni­sche Infra­struk­tur mit einer japa­ni­schen Schule, vier japa­ni­schen Kin­der­gär­ten, dem japa­ni­schen Gene­ral­kon­su­lat, der japa­ni­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer sowie zahl­rei­chen Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen und Ver­ei­nen wie bei­spiels­weise dem japa­ni­schen Club oder dem EKO Haus.